Deine erste Bemerkung mit dem Verweis auf schnellere Einlagen in einem langen Lauf kann ich nachvollziehen. Es lässt sich gleichwohl als Reminiszenz an die angesprochene Regenerationsproblematik lesen.
Was den Vergleich mit Radfahren betrifft, kann ich nur sagen: dort muss man kein Gewicht abfangen und auch nicht vom Boden weg! Und bei einem langen Training für nen guten Fettstoffwechsel kann man auf ner Flachrunde 5 Stunden die Beine rhythmisch fallen lassen. Am nächsten Tag ist man bereit für hochwertige Bergintervalle. Bei 5 Stunden auf einer Hügelrunde mit Tempoakzentuierung sieht die Sache anders aus. (Bei Etappenrennen kann man am nächsten Tag freilich trotzdem wieder angreifen, denn am Abend hatten die Profis ein paar Nudeln mehr und nen guten Einweißshake. (fällt das jetzt unter Radblubble?)
Mit dem Radausflug zurück zum polarisierten Training: Dabei erinnere ich an das Training des Australiers De Castella, der in den 80ern ein paar Jahre die Szene mitbeherrschte. Er integrierte in sein Wochenpersum von knapp über 200km (bei 13TE) 2 lange Läufe, einer davon 24-29km flach und einer 32-35km hügelig (Beide langsam) Das ließ ihm die Möglichkeit 2 hochwertige, wenn auch kurze Intervalleinheiten zu integrieren (z.b. 8x 400m 61-62sek mit 200m ‘Trab’ in 40-50sek) plus einen 10km Schwellenlauf.
Wenn jetzt ein Canova die Langen als zu langsam erachtet, macht die Struktur keinen Sinn mehr. Man muss also eine ganz andere Trainingsstruktur generieren. Wieso die der Regenerationsproblematik auf effizientere Weise genüge tut, das genannte Schema als marathonuntaugliche Polarisierung auszuweisen vermag und die Alternative demgegenüber ganz neue Leistungsreserven erschließt, müsste man schon im Zusammenhang erklären können. Es sei denn, man erklärt die Regenerationsproblematik in dem von mir (anfangs der Diskussion) genannten Sinn einfach weg. Die waren früher erstens zu lasch und zweitens in Sachen Training nicht auf der Höhe der Zeit.
Was den Vergleich mit Radfahren betrifft, kann ich nur sagen: dort muss man kein Gewicht abfangen und auch nicht vom Boden weg! Und bei einem langen Training für nen guten Fettstoffwechsel kann man auf ner Flachrunde 5 Stunden die Beine rhythmisch fallen lassen. Am nächsten Tag ist man bereit für hochwertige Bergintervalle. Bei 5 Stunden auf einer Hügelrunde mit Tempoakzentuierung sieht die Sache anders aus. (Bei Etappenrennen kann man am nächsten Tag freilich trotzdem wieder angreifen, denn am Abend hatten die Profis ein paar Nudeln mehr und nen guten Einweißshake. (fällt das jetzt unter Radblubble?)
Mit dem Radausflug zurück zum polarisierten Training: Dabei erinnere ich an das Training des Australiers De Castella, der in den 80ern ein paar Jahre die Szene mitbeherrschte. Er integrierte in sein Wochenpersum von knapp über 200km (bei 13TE) 2 lange Läufe, einer davon 24-29km flach und einer 32-35km hügelig (Beide langsam) Das ließ ihm die Möglichkeit 2 hochwertige, wenn auch kurze Intervalleinheiten zu integrieren (z.b. 8x 400m 61-62sek mit 200m ‘Trab’ in 40-50sek) plus einen 10km Schwellenlauf.
Wenn jetzt ein Canova die Langen als zu langsam erachtet, macht die Struktur keinen Sinn mehr. Man muss also eine ganz andere Trainingsstruktur generieren. Wieso die der Regenerationsproblematik auf effizientere Weise genüge tut, das genannte Schema als marathonuntaugliche Polarisierung auszuweisen vermag und die Alternative demgegenüber ganz neue Leistungsreserven erschließt, müsste man schon im Zusammenhang erklären können. Es sei denn, man erklärt die Regenerationsproblematik in dem von mir (anfangs der Diskussion) genannten Sinn einfach weg. Die waren früher erstens zu lasch und zweitens in Sachen Training nicht auf der Höhe der Zeit.
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."


