20.03.2026, 19:47
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Hallen-WM 2026 (Tag 1) - Toruń, 20.03.2026
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20.03.2026, 19:53
20.03.2026, 19:59
(20.03.2026, 19:34)mariusfast schrieb:(20.03.2026, 19:07)frontrunner800 schrieb: Farken einfach nicht elastisch genug. Grundsätzlich läuft Farken zu sehr mit der Brechstange. Es fehlt ihm an Lockerheit und er verkrampft oft in seinen Rennen. Farken mangelt es an Elastizität bzw. an der Fähigkeit, aus einer schon hohen Geschwindigkeit heraus zu beschleunigen. Vielleicht sollte er in seinem Training mehr Beschleunigungsläufe bzw. Kicks aus der Kurve heraus machen. Coe hat im Laufe seiner Karriere Tausende solcher Beschleunigungsläufe aus der Kurve gemacht und sich so – ergänzt durch viele Plyometrik-Übungen – seinen legendären Kick erarbeitet.
20.03.2026, 20:23
Ehammer ist aktuell auf Kurs Europarekord. Wenn er den zweiten Tag genauso gut hinbekommt wie bei den Schweizer Meisterschaften kommt er auf 6579 Punkte. Für Garland sind auch noch 6500 Punkte möglich.
20.03.2026, 21:06
(20.03.2026, 16:39)Chirurg schrieb: Dester (Ulm) gibt mit den seit dem Weitsprung bestehenden Oberschenkelbeschwerden vor dem Hochsprung auf…@ Gertrud: die Verletzungsanfälligkeit scheint zu bleiben und das noch vor seiner technisch problematischen Disziplin Hürden: das hattest Du schon mal im Detail ausgearbeitet. Ich hatte damals folgendes sinngemäß formuliert, dass er einiges in orthopädischer Hinsicht "falsch vom Fuß bis zur Hüfte" platziert hat. Das bedarf einer sehr intensiven Korrektur. Dazu stimmt technisch im Hürdenlauf nicht viel bei der Hürdenüberquerung und im Zwischenraum. So wird er verletzungsträchtig bleiben. Da kann auch ein Physiotherapeut nicht alles richten. Gertrud
20.03.2026, 21:48
(20.03.2026, 19:59)frontrunner800 schrieb:(20.03.2026, 19:34)mariusfast schrieb:(20.03.2026, 19:07)frontrunner800 schrieb: Farken einfach nicht elastisch genug. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischen beiden. Er hatte vermutlich nicht die Form, aber das Verkrampfen oder das nicht flexible Beschleunigen hat man in der Tat schon öfter bei ihm gesehen. Vergleicht man das mit einem Attaoui heute auf den letzten 200m über 800m, dann sieht man wohl, was frontrunner meint. Ob man das so "leicht" trainieren kann, weiß ich allerdings nicht. Und vielleicht macht er ja schon einiges in der Richtung.
20.03.2026, 23:30
(20.03.2026, 21:48)OldSchoolRunner schrieb:(20.03.2026, 19:59)frontrunner800 schrieb:(20.03.2026, 19:34)mariusfast schrieb:(20.03.2026, 19:07)frontrunner800 schrieb: Farken einfach nicht elastisch genug. Er hat ja u.a. bei der WM im Finale auch umschalten können von einem hohen Grundtempo. Der Unterschied war vermutlich, dass er sich zuvor zurückgehalten hat und wohl noch nicht zu tief im Laktat war. Er meinte heute, dass er sich wieder taktisch falsch verhalten hat und zu früh wo es noch nicht relevant war viel gemacht hat, um die Positionen zu halten, sodass er dann später zu müde war. “Anything we can actually do we can afford” Keynes DLV-Interview mit Robert Farken schrieb:Ich habe einfach zu viele Fehler gemacht, wie ein Anfänger. Auf den ersten 1.000 Metern hat die Position gar keine Rolle gespielt. Denn es war klar, dass es erst auf den letzten 500 Metern entschieden wird. Ich habe genau das Gegenteil gemacht, habe mich da total verausgabt, Wahnsinn. Denn drei Runden vor Schluss wussten wir auch, dass wir den Slowenen noch einholen werden und dass man nur unter die Top 3 der Gruppe kommen muss. Meine Position in der letzten Runde war auch gut mit Rang vier. Aber ich konnte einfach keinen Gang mehr hochschalten, das war gar nichts. Dabei habe ich durchaus das Selbstbewusstsein, dass ich auch in einem so unrhythmischen Rennen weiterkommen muss. Quelle: https://www.leichtathletik.de/aktuelles/...-vorrunden
21.03.2026, 09:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.03.2026, 09:15 von frontrunner800.)
Farken wie immer mit einer guten Selbstreflexion.
Im Training geht es doch darum, durch die permanente Wiederholung von Inhalten Muster zu automatisieren. Wenn ich beispielsweise immer wieder das Beschleunigen aus der Kurve heraus trainiere, habe ich im entscheidenden Moment des Rennens das entsprechende Selbstbewusstsein und weiß, dass ich es kann. |
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