21.01.2026, 20:53
Könnte man nicht einfach mal für ein TL nach Uganda ausweichen - Die Bedingungen sind dort ja Top
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Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen
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21.01.2026, 20:53
Könnte man nicht einfach mal für ein TL nach Uganda ausweichen - Die Bedingungen sind dort ja Top
21.01.2026, 21:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2026, 21:06 von TranceNation 2k14.)
(21.01.2026, 19:58)aj_runner schrieb: Es ist schon interessant, wie man aus einer Mücke eine Elefanten machen kann. Dass die normalen Unterkünfte ausgebucht waren, war eine Feststellung und kein Beschweren. Soviel dazu, wenn man sich nicht die Quelle anhört und trotzdem eine Meinung abgibt. Ich habe der Wiedergabe von Marius vertraut. Wenn diese nicht zutrifft, kannst du es ja richtigstellen und es bleibt die Frage warum der Podcast wiedergegeben wird wenn es nicht neutral ist (was die Wortwahl vermuten lässt). Letztlich ist es aber auch egal ob das Kühlschrank Statement von den Pfeiffers oder Marius stammt, es ist Bullshit.
21.01.2026, 22:01
(21.01.2026, 19:20)TranceNation 2k14 schrieb: Je mehr ich drüber nachdenke, desto lächerlicher wird es: Wenn man keine Küche hat, kann man mit Reis, Tofu und Kartoffeln wenig anfangen. Ob es dort inzwischen Dosen-Thunfisch zu erwerben gibt, kann ich nicht sagen. Man kann aber definitv zu wenigen Restaurants gehen, weil die in erreichbarer Nähe auch keine Sportlerküche anbieten, und die weiter weg sind zu weiter weg. (Stört die Regeneration.) Ein 24/7 open buffet klang durchaus wünschenswert. Wenn sie noch 14 Tage durchhalten, wechseln sie die Unterkunft. Da gibt es erfahrungsgemäß besseres Essen. Aber keinen Zugang mehr zum Stadion. (Wie in Deutschland. Stadion nicht für alle.) Tatsächlich beschreiben beide, dass ein Höhentrainingslager nicht der "easy speedgain" ist, wie viele glauben. Obwohl so viele Athleten von dort kommen, und so viele Gäste dorthin reisen, sind die Bedingungen immer noch weit von Standard Sternen entfernt. (Was die Einheimischen betrifft, gilt eher die Formulierung: weil die Bedingungen so sind, sind sie so gut, denke ich.)
22.01.2026, 13:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2026, 15:17 von mariusfast.)
(21.01.2026, 21:04)TranceNation 2k14 schrieb:(21.01.2026, 19:58)aj_runner schrieb: Es ist schon interessant, wie man aus einer Mücke eine Elefanten machen kann. Dass die normalen Unterkünfte ausgebucht waren, war eine Feststellung und kein Beschweren. Soviel dazu, wenn man sich nicht die Quelle anhört und trotzdem eine Meinung abgibt. 5:05 min einer rennteinerhinterher podcast Hendrik sagt Zitat:Die Unterkunft, die auch nicht die Möglichkeit bietet, Essen zu lagern. Wir haben keinen Kühlschrank, wir haben keine Möglichkeit Essen zuzubereiten Das mit der nicht vorhandenen Möglichkeit Essen zuzubereiten, kann dann wohl auch darauf bezogen sein, dass sie keine Küche haben und nicht nur weil sie keinen Kühlschrank haben. EDIT Letztlich wurde das mit der Küche nicht erwähnt oder irgendetwas näher begründet Das mit dem Kühlschrank wurde mehrmals wiederholt im Podcast. Genauso, dass die Situation mit der Kalorienzufuhr nicht zufriedenstellend sei, ist Hauptthema im Podcast und wurde ebenfalls mehrmals wiederholt. Von daher habe ich das dann in dem Zusammenhang so aufgenommen. Ehrlichgesagt ging es mir auch nur darum, dies zu übermitteln. Mit einem möglichen Kaloriendefizit ist ja nicht zu spaßen. Bspw. sagt er, dass er mit knurrendem Magen ins Bett geht und auch wieder damit aufsteht. Klarstellen will ich aber, dass ich Hendrik nicht blöd darstellen lassen wollte. Von daher entschulde ich mich für meine möglicherweise nicht ganz saubere Wiedergabe. Er sagt auch zu Beginn, dass sie wegen den vielen Touristen nur noch diese Unterkunft bekommen haben. Aber ich habe es auch als eher deskriptive Feststellung aufgefasst und nicht so verstanden, dass er jetzt die Hobbyläufer angreift. Schmidti fragt bei Min 44:50 min, ob man das nicht bereits im Vorfeld hätte sehen können, dass es da in der Unterkunft keine Möglichkeit gibt, Sachen im Kühlschrank unterzubringen oder ob sie mit einer besseren Verpflegung vor Ort erwartet hätten. Hendrik antwortete darauf, dass sie damit gerechnet hätten (ob das jetzt auf die Verpflegung oder auf die Lagermöglichkeit für das Essen oder auf beides bezogen ist sagt er nicht) Bei Min. 46 wird auch selbstkritisch gesagt, dass sie (die Pfeiffers) sich verpokert haben, zum einen dass der Ansturm wirklich so groß ist, aber auch letztlich damit dass die aktuelle Unterkunft so dermaßen einschränkend ist. Learning für die Pfeiffers sei Zitat:"Kauf nicht mehr die Katze im Sack" “Anything we can actually do we can afford” Keynes
22.01.2026, 16:10
Das klingt für mich schlicht und ergreifend nach schlechter (um nicht zu sagen: unprofessioneller) Planung. Was die Hobbyathleten dafür können, die offenbar besser / früher geplant haben, ist mir nach wie vor unklar.
Wer glaubt in der kenianischen Pampa, genannt Iten, dass dort der gleiche Service vorhanden sei wie in St Moritz oder Flagstaff irrt sich natürlich. Iten ist mehr als bescheiden. da läufst Du auf Schotterwegen und wenn es stark geregnet hat halt in tiefen Pfützen.
Man kann auch in Frankreich in der Höhe trainieren in Andorra der Schweiz sowieso. Keiner muss nach Afrika. Kühlschrank und Afrika, da würde ich eher verzichten. Eigene Kühlbox mitnehmen für Getränke zwischendurch. Durchfall ist dort an der Tagesordnung. Nicht jeder Magen erträgt den afrikanischen Food.
22.01.2026, 23:15
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.01.2026, 23:25 von mariusfast.)
(22.01.2026, 16:10)S_J schrieb: Was die Hobbyathleten dafür können, die offenbar besser / früher geplant haben, ist mir nach wie vor unklar. Wenn ich bspw. sagen würde, der "Anstieg der Hobbyathleten ist der Grund dafür, dass man nun viel früher buchen musste als in den Jahren davor" ist das einfach nur eine nicht wertende Feststellung. Ich meine was soll sonst der Grund sein, dass nun im Vergleich zu den Vorjahren bereits so früh alle guten Hotels ausgebucht sind? Aufgrund dieser Feststellung des begrenzten Marktes macht es dann Sinn in Analyse zu gehen. Dass man dann wohl in Zukunft früher buchen muss und wohl oder übel in Konkurrenz mit allen anderen Läufern steht, ob Hobby- oder Profiläufer. Wobei das halt auch nicht so leicht ist. Weil das mit den HTL ja auch wieder abhängig ist, wann der Wettkampf ist (insbesondere bei Hendrik, weil er eben nicht viel Qualität trainieren kann in der Höhe). Und so weit im Voraus kann man das auch nicht planen, weil es eben auch von Zusagen der Veranstalter abhängig ist. Das heißt aber lange nicht, dass man sagt, die Hobbyathleten haben keinen Anspruch auf diese Unterkünfte oder nur wegen ihnen bin ich in dieser blöden Situation. Ist natürlich ein schmaler Grad zwischen beiden Positionen. Ich habe zumindest nicht gehört, dass Hendrik jetzt über die Hobbyathleten schimpfte. “Anything we can actually do we can afford” Keynes
02.02.2026, 14:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.02.2026, 15:02 von mariusfast.)
(22.01.2026, 13:59)mariusfast schrieb:(21.01.2026, 21:04)TranceNation 2k14 schrieb:(21.01.2026, 19:58)aj_runner schrieb: Es ist schon interessant, wie man aus einer Mücke eine Elefanten machen kann. Dass die normalen Unterkünfte ausgebucht waren, war eine Feststellung und kein Beschweren. Soviel dazu, wenn man sich nicht die Quelle anhört und trotzdem eine Meinung abgibt. Es kam im Glitzerflitzerpodcast heraus, dass es nun einen zweiten Kühlschrank gibt, allerdings nur einen gemeinschaftlichen. Jedoch trauten die Pfeiffers sich nicht richtig etwas zu lagern, weil ein weiteres der vielen "Feindbilder" der Pfeiffers (in diesem Fall Amdouni, den die Pfeiffers in diese Kategorie abgestempelt haben, weil er bei Olympia die Becher umwarf) auch in der Unterkunft ist und auch diese Kühlschränke nutzt. Dementsprechend war zu wenig Vertrauen da (u.a. weil Hendrik damals ein öffentliches Statement über Amdouni gemacht hat damals, Spoiler es war nicht positiv ) .Immerhin wurde vergangene Woche Milch gelagert, sodass Müsli gefrühstückt werden konnte. “Anything we can actually do we can afford” Keynes
02.02.2026, 18:47
@mariusfast: Deinen Unterton finde ich mal wieder unangebracht. Spätestens seid Dieter Baumann sollte man wissen, dass das durchaus im Bereich des Möglichen ist. Hanna Klein war auch besorgt, als sie bei einem Meeting - ich meine mit einer türkischen Athletin mit Dopingvergangenheit - auf einem Zimmer untergebracht war.
02.02.2026, 21:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.02.2026, 21:59 von mariusfast.)
(02.02.2026, 18:47)aj_runner schrieb: @mariusfast: Deinen Unterton finde ich mal wieder unangebracht. Spätestens seit Dieter Baumann sollte man wissen, dass das durchaus im Bereich des Möglichen ist.Ja, absolut möglich, dass das grds. möglich ist. Habe nichts anderes gesagt. Es ging um die konkrete Benennung eines Athleten in diesem Zusammenhang mit Angst vor Betrug. Esther sagt ja selbst, dass sie (Hendrik & Ester) das unmoralisch fanden und von daher ihm auch andere unmoralische Dinge ggü. anderen Konkurrenten zutrauen (also grds. als Eigenschaft unmoralisch aus ihrer Sicht) unmoralisch = nach der Definition böse (also nicht so weit entfernt von einem Feind, oder?). Waren es Freunde, die Dieter verdächtigt hat, ihm das in die Zahnpasta zu spritzen oder Feinde, weil sie ihn vernichten wollten, weil Dieter ihnen angeblich zu gefährlich wurde bzgl. Antidopinginitativen von ihm? Bei der Frage nach der Moral einer Handlung sollte man natürlich immer die jew. Intention berücksichtigen. Amdouni beteuert ja, dass das überhaupt nicht seine Absicht war. Von daher wissen wir es nicht (mit Ausnahmen von den Pfeiffers?) ob er wirklich so gewissenlos handeln wollte. https://www.blick.ch/sport/olympia/tokio...38467.html Zitat:«Es war nicht einfach mit der Müdigkeit. Ich verlor zunehmend an Klarheit und an Energie.» Er wollte sich daher mit allem Möglichen ausstatten. Unter anderem mit Gels, einem Hut und eben auch Wasser. «Ich will mich bei allen Athleten entschuldigen. Ich habe versucht eine Flasche Wasser zu greifen, die sind dann aber leider umgefallen. Es war nicht einfach», so seine Erklärung zum Vorfall. «Ich respektiere jeden Athleten.» Und, dass Hendrik Feindbilder in der Szene hat, sagt er doch selbst. Edit: Laut Esther wurde Amdouni erst dadurch bekannt. Das mag stimmen bei der Masse. Jedoch sollte er auch schon davor als Europameister von einigen Fachkundigen bekannt gewesen sein ![]() “Anything we can actually do we can afford” Keynes |
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