13.11.2025, 08:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.11.2025, 08:38 von mariusfast.)
(11.11.2025, 12:58)RunSim schrieb:Am Schluss wurde das ja auch noch eingeordnet. Wettkämpfe zwa rschon im Kindesalter. Erste Tempoeinheiten so mit 15. In der Jugend war Hild so bei 70 KM(11.11.2025, 12:15)mariusfast schrieb: IM aktuellen Runninggagspodcast geht es darüber. Auch interessant den Kontrast zu sehen, Bremm, Buchholz sowie Hild reden über das Training in ihren Anfängen und Jugendzeit etc.. Sehr empfehlenswert.
Hild begann in der Schülergruppe von H. Arndt (Vater des jetzigen Trainers Sascha). Bereits mit 10 J. ging das Training los. 2 x die Woche. Wobei Training die falsche Bezeichnung war, sondern laut Hild zwar Dauerlauf, aber ohne Tempo und auch eher als Bewegung. Das heißt, sie gingen da zwar schon durchaus mal 14 KM insgesamt laufen, allerdings mit langen Stehpausen, bspw. gingen sie in den Wald und sammelten Pilze. Das übergeordnete Ziel war ja Bewegung und sozialer Zusammenhalt, sowie soziale Gleichheit stärken, der Ursprungsgedanke war ja auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien zu aktivieren und mit anderen Kindern zusammenzubringen und Wertevermittlung an alle Kinder. Laut Hild hatte jeder "bock" auf den Sport aus der Gruppe, was auch an dem guten Zusammenhalt lag.
Hild meinte, jeder aus Hanau kam über gute Ausdauerwerte, bis auf Lukas Abele, der laut Hild einfach krass viel Talent gehabt hätte. Hild betonte, dass er erst ab der U-23 das erste Mal über 100 Kilometer war. Wie ich hier also bereits vermutete ist das ein Irrtum, dass sie in der Jugend bereits viele kilometerkloppen
Erst so mit 16/17 dann struktureller: 1x die Woche dienstags wo Tempo gemacht wurde. Do und Sa eher so das was man heute als Schwelle bezeichnen würde und samstags meistens Tempodauerlauf bspw. um die 10 KM in 3:20, als Hild jedoch bereits 31:30 auf 10 KM laufen konnte mit 17.
Ja, der aktuelle Runninggas Podcast über das Thema ist wirklich spannend.
Er lobte das Wissen seines Trainers bzgl. aeroben Entwicklung und auch, dass er gezielt die bestimmte Bereiche trainierte (Vo2max, aerobe und anaerobe Schwelle). Das Training war im Nachhinein bis auf den hohen Umfang sehr ähnlich zu dem was sie jetzt bei den running gags trainieren. Kritik war jedoch, dass bspw. die allgemeinen Sprintfähigkeiten nicht gezielt entwickelt wurden, ohne die Bremm jetzt niemals so viele Meistertitel gehabt hätte war das Fazit der Gruppe.
Dass Hild dann im Nachhinein nicht weiter kam, lag vor allem an den vielen Trainerwechseln und schlechten Trainern und an anderen Umständen ihrer Einschätzung nach.
Interessant: Hild hatte im 2. U-18 Jahr gleiche PBs wie jetzt Tim Völker (ebenfalls 2. U-18 Jahr) über 1500 und 3000. Auch die 10 Km Zeit von Hild passt genau zu dem Niveau von Völker über 10 KM (Edit: die Zeit, die Hild im Podcast erwähnte mit 17 gelaufen zu sein. in den Bestenliste ist diese Zeit damals nicht zu finden gewesen. Vllt. hat er sich auch vertan oder wie auch immer..)
Jedoch ist da wohl dieses Jahr noch mehr als diese 31:26 möglich laut Einschätzung seines Trainers. LaufReport Rodgauer Winterlaufserie in Rodgau-Jügesheim
Zitat:Hat dabei noch Luft nach oben, da die Waldstrecke durch Laub und Feuchtigkeit keine optimalen Verhältnisse aufwies und er selbst in der Schlussphase nicht voll durchzog
“Anything we can actually do we can afford” Keynes



