04.12.2014, 15:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.12.2014, 15:51 von Hellmuth K l i m m e r.)
(04.12.2014, 11:20)Maschkov schrieb: Erschreckend ist nicht nur, dass dies bis in die IAAF reicht, sondern das H.S. die Bemerkung in den Raum stellt, das man auch in anderen Ländern mal genauer hin sehen sollte.Diese Feststellung halte ich auch für die Quintessenz des Beitrages von Hajo S e p p e l t . Sie wurde wohl - ob der Unterschwelligkeit in seiner Berichterstattung - von vielen oder absichtlich gar nicht wahrgenommen.
Er zeigt mit den Finger auf die Sowjets und die Russen, stellt aber auch die merkwürdigen "Test"ergebnisse anderer Nationen zweifelnd fest. D a s sollte auch uns zu denken geben.
Verwehren muss man sich gegen die Zweifel an Seppelts Qualifikation. Er hatte es bei ARD/ZDF anfangs mit seinem schonungslosen Vorgehen und akribischen Recherchen nicht einfach gehabt. Wir sollten froh sein, dass es so einen Enthüller gibt.
Die Art, investigative Journalisten zu diskriminieren, nach Studium und -abbrüche zu suchen, ist in dem Berufsfeld bekannt: Immer wenn man nicht weiter kann, kramt man im Privat- und Intimbereich, um noch die kleinste "Verfehlung" zu finden.
Ich kenne sehr viele Prominente, die die Studienrichtung wechselten, nach mehreren Universitäten dann das Richtige fanden; sie konnten sich das (finanz.) leisten - z. B. auch Goethe in Leipzig.

H. Klmmer / sen.