Es ging ein Raunen durch das Olympiastadion als Valarie Allmann, bei ihrem 71,16 m Wurf in Berlin, beim Abwurf förmlich explodierte. So eine Abwurfexplosion habe ich noch nicht gesehen.
Alle weiteren Teilnehmerinnen drehten relativ behäbig an, das setzte sich bis zum Abwerfen fort.
Um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen: Schnelligkeit erfordert Kraft.
Kraft mal Weg/Zeit ist die Zauberformel.
Alle 3 Komponenten müssen zusammenkommen und zusammenwirken, Technik vorausgesetzt.
(18.09.2021, 22:20)MZPTLK schrieb: Um keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen: Schnelligkeit erfordert Kraft.
Kraft mal Weg/Zeit ist die Zauberformel.
Alle 3 Komponenten müssen zusammenkommen und zusammenwirken, Technik vorausgesetzt.
Technik vorausgesetzt fast richtig: aR= m*vtang2/r*m= v2tang/r
noch mal zu den Hürdenabständen:
ob wir kürze U18 Abstände weiblich im Wettkampf brauchen, sollten wir dann neu bewerten, wenn es gelungen ist, dass im Hürdentraining konsequent mit sehr kurzen Abständen und sehr hohen Geschwindigkeiten gearbeitet wird. Das dauert und erfordert sehr gute koordinative Fähigkeiten. Immer noch sehe ich landauf-landab konditionell schwache Athletinnen Wettkampfabstände trainieren, statt deutlich verkürzte Abstände. Mit dem richtigen Training können einigermaßen veranlagte Athletinnen den Übergang auf die 8,50m durchaus ganz gut schaffen, ohne sich das Rhythmisierungsmuster zu zerlegen...
dem Diskus eine gute Beschleunigung zu geben , hängt von vielen Komponenten ab. So natürlich auch dem Drehimpuls, der wiederum auch vom radius= Armlänge des Athleten.
Bei der Beschleunigung des Diskus spilet nicht nur der mächtige Armzug beim Abwurf eine Rolle, sondern auch die Anfangsgeschwindigkeit, die der Athlet dem Diskus mit den Drehungen vorgibt. Und da hat mich die US-Amerikanerin Almann wirklich begeistert. Sie kann die größeren reinen Kraftwerte der anderen damit mehr als ausgleichen, trotz weniger Masse.
Länge ist schon mal gut für Diskus, aber die anderen Komponenten müssen schon dazu kommen.
Sonst nützernixe viel.
Der jüngere, längere Harting hat daran zu knabbern.
(19.09.2021, 08:26)Diak schrieb: noch mal zu den Hürdenabständen:
ob wir kürze U18 Abstände weiblich im Wettkampf brauchen, sollten wir dann neu bewerten, wenn es gelungen ist, dass im Hürdentraining konsequent mit sehr kurzen Abständen und sehr hohen Geschwindigkeiten gearbeitet wird. Das dauert und erfordert sehr gute koordinative Fähigkeiten. Immer noch sehe ich landauf-landab konditionell schwache Athletinnen Wettkampfabstände trainieren, statt deutlich verkürzte Abstände. Mit dem richtigen Training können einigermaßen veranlagte Athletinnen den Übergang auf die 8,50m durchaus ganz gut schaffen, ohne sich das Rhythmisierungsmuster zu zerlegen...