(07.06.2021, 21:32)Atanvarno schrieb:Dein Argument war also, dass Athleten gezwungen wurden früher zu peaken? Sehe nicht inwieweit die Athleten dazu gezwungen wurden. Außerdem haben die Athleten durch die früher abgehakte Qualifikation jetzt auch mehr Zeit sich auf Tokio vorzubereiten. Problematisch ist der Termin wohl vor allem für Athleten, die dadurch bei keinem anderen Meeting antreten konnten. Soweit ich es sehe trifft das aber nur das Meeting in Hengelo zu. Wie viel hätte es den Athleten gebracht jetzt bei einem anderen Meeting anzutreten wenn sie noch nicht in Topform sind (da du ja auch erwähnt hast, dass das frühe peaken von Nachteil ist -> bei einem späteren Termin wären sie jetzt noch nicht in Topform gewesen)? Ich hätte einen späteren Termin auch besser gefunden, aber die Thematik wird mMn letztendlich überbewertet. Wäre durchaus interessant zu wissen, zu welchem Zeitpunkt sich die Mehrzahl der Ahleten den Termin gewünscht hätte.(07.06.2021, 21:23)Nanobot schrieb:(07.06.2021, 21:11)Atanvarno schrieb: Das sind Zahlen, die man mit einem Stream sicherlich nicht erreichen würde. Die Frage ist, ob der wirtschaftliche Gewinn der zusätzlichen "exposure" die negativen Folgen des frühen Termins für die Athleten wettmacht.Welche negativen Folgen?
s. mein Beitrag weiter vorn im Thread
https://www.leichtathletikforum.com/show...#pid123089
Hinzu kommt das im Weltranglistenthread benannte Problem, dass die Zahl der Meetings Ende Juni geringer ist und damit weniger Qualifikationsmöglichkeiten mit hoher Punktzahl bestehen (es ist zwar kein Totalblock wie von Jonny gesagt, aber es sind wegen des eigentlich von WA für die Meisterschaften vorgesehenen Termins schon weniger Meetings)
Kurzfassung: Aus meiner Sicht widersprechen sich deine beiden Punkte (Athleten müssen früher peaken & Athleten können bei anderen Meetings keine Punkte sammeln) etwas.

