20.06.2019, 17:11
Heutzutage finden sich leider nur noch sehr wenige Statistiker, die die Arbeit zur manuellen Erstellung von Bestenlisten auf sich nehmen. Selbst der DLV und Landesverbände haben da ihre Probleme. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass diese Problematik verbandsseitig entweder ganz ignoriert wird oder ihr nur mit untergeordneter Priorität begegnet wird.
Die oft mangelhafte Aktualität der Fortschreibung der Bestenlisten ist dabei das eine Problem. Wenn aber als abschließend deklarierte Jahresbestenlisten, wie die DLV-Bestenliste 2018, hunderte Fehler und Lücken aufweisen, so ist das ein Standard, der nicht akzeptabel ist.
Die Zahl der Fehler/Lücken könnte schon durch Abgleiche mit den LV-Bestenlisten und Portalen wie Leichtathletik-Datenbank drastisch reduziert werden. Solche Abgleiche finden aber offensichtlichg nicht statt, was möglicherweise bei privaten Portalen auch ein paar Euro kosten würde.
Nicht nachvollziehbar ist, wenn im EDV-Zeitalter immer noch keine verbindlichen Standards für Software-Entwickler und Veranstalter vorgegeben werden.
Im Straßenlauf gibt es doch auch verbindliche Regeln für Streckenvermessung und Zeitnahme, damit eine Leistung als bestenlistentauglich angesehen werden kann. Ich bin sicher, wenn auch für Bahnwettkämpfe Ergebnislistenstandards zur Verarbeitung für Bestenlisten gesetzt würden, dass "schwarze Schafe" dann sehr schnell von leistungsorientierten Athleten gemieden würden.
Das Problem sind hier doch weniger die Top-Veranstaltungen als die Masse der Veranstaltungen.
Ich denke eine vollständige/korrekte Bestenliste sollte nicht nur im Interesse der Aktiven und der Leichtathletik-Fans liegen sondern auf im Verbandsinteresse sein.
Die Thematik verdient erheblich mehr Aufmerksamkeit als dies aktuell der Fall ist.
Die oft mangelhafte Aktualität der Fortschreibung der Bestenlisten ist dabei das eine Problem. Wenn aber als abschließend deklarierte Jahresbestenlisten, wie die DLV-Bestenliste 2018, hunderte Fehler und Lücken aufweisen, so ist das ein Standard, der nicht akzeptabel ist.
Die Zahl der Fehler/Lücken könnte schon durch Abgleiche mit den LV-Bestenlisten und Portalen wie Leichtathletik-Datenbank drastisch reduziert werden. Solche Abgleiche finden aber offensichtlichg nicht statt, was möglicherweise bei privaten Portalen auch ein paar Euro kosten würde.
Nicht nachvollziehbar ist, wenn im EDV-Zeitalter immer noch keine verbindlichen Standards für Software-Entwickler und Veranstalter vorgegeben werden.
Im Straßenlauf gibt es doch auch verbindliche Regeln für Streckenvermessung und Zeitnahme, damit eine Leistung als bestenlistentauglich angesehen werden kann. Ich bin sicher, wenn auch für Bahnwettkämpfe Ergebnislistenstandards zur Verarbeitung für Bestenlisten gesetzt würden, dass "schwarze Schafe" dann sehr schnell von leistungsorientierten Athleten gemieden würden.
Das Problem sind hier doch weniger die Top-Veranstaltungen als die Masse der Veranstaltungen.
Ich denke eine vollständige/korrekte Bestenliste sollte nicht nur im Interesse der Aktiven und der Leichtathletik-Fans liegen sondern auf im Verbandsinteresse sein.
Die Thematik verdient erheblich mehr Aufmerksamkeit als dies aktuell der Fall ist.