28.03.2019, 17:55
Vor allem wenn man bedenkt, das in analogen Zeiten die gesamten DM Ausschreibungen Ende Oktober in einem kleinen gelben Heft vorlagen. Als Athlet und Trainer beginnt die Saisonplanung für das Folgejahr schließlich Ende September und orientiert sich dabei an den Normen der abgelaufenen Saison.
Die Verantwortlichen hatten also genügend Zeit die DM in Nürnberg auszuwerten und eine Planung für 2019 vorzulegen!
Wer von Athleten einfordert Studium und/oder Berufsausbildung auf die leistungssportlichen Belange auszurichten, steht in der Verantwortung ein verlässlicher und fairer Partner zu sein.
Vereine, die wie wir, vorausschauend geplant haben, haben bereits Zimmer in Berlin und Wetzlar gebucht, die wir jetzt z.T. mit Verlust stornieren müssen. Athleten posten jetzt zu Ostern Fotos vom Strandurlaub statt aus dem Trainingslager an Leichtathltetik.de.
Ein Blick über den Tellerrand ist manchmal hilfreich. Die Niederländer haben bei ihren Meisterschaften fast die gleichen Teilnehmerzahlen wir wir. Die Meisterschaften gehen von Mi-So! Natürlich ist hier die Anreise kürzer, aber eine Verlängerung um einen Tag wäre sicher machbar. Statt dessen wird die Staffel DM nicht eingeführt, sodass insgesamt ein Wettkampftag gespart wird.
Wenn sich die Macher schon international orientieren, könnten ja entsprechende Regelungen gefunden werden:
1. Für alle Halbfinals im Sprint, den Staffeln und Mittelstrecken sind die Top 8 der Meldeliste gesetzt. 16 weitere können sich dann über eine Vorrunde qualifizieren. Doppelstarts würden sich bei den Mittelstrecken so reduzieren. Eine Begrenzung der Teilnehmerfelder würde entfallen. Könnten evtl. sogar leicht gesenkt werden. Schließlich bringen Meldegelder auch Liquidität für den Verband.
2. analog sind die drei Meldebesten in den technischen Disziplinen qualifiziert, 16 weitere Athlet/-innen können in einer Quali die restlichen 5 Plätze auskämpfen.
3. Die Finals auf den Langstrecken wären leistungsfördernt in den Abendstunden.
Anmerkung zum Schluss: In den jetzt vorgeschlagenen Zeitplan für Berlin sind spielend rund 10-12 weitere Läufe einzubauen (Staffeln, Vorläufe etc. pp.)
Die Verantwortlichen hatten also genügend Zeit die DM in Nürnberg auszuwerten und eine Planung für 2019 vorzulegen!
Wer von Athleten einfordert Studium und/oder Berufsausbildung auf die leistungssportlichen Belange auszurichten, steht in der Verantwortung ein verlässlicher und fairer Partner zu sein.
Vereine, die wie wir, vorausschauend geplant haben, haben bereits Zimmer in Berlin und Wetzlar gebucht, die wir jetzt z.T. mit Verlust stornieren müssen. Athleten posten jetzt zu Ostern Fotos vom Strandurlaub statt aus dem Trainingslager an Leichtathltetik.de.
Ein Blick über den Tellerrand ist manchmal hilfreich. Die Niederländer haben bei ihren Meisterschaften fast die gleichen Teilnehmerzahlen wir wir. Die Meisterschaften gehen von Mi-So! Natürlich ist hier die Anreise kürzer, aber eine Verlängerung um einen Tag wäre sicher machbar. Statt dessen wird die Staffel DM nicht eingeführt, sodass insgesamt ein Wettkampftag gespart wird.
Wenn sich die Macher schon international orientieren, könnten ja entsprechende Regelungen gefunden werden:
1. Für alle Halbfinals im Sprint, den Staffeln und Mittelstrecken sind die Top 8 der Meldeliste gesetzt. 16 weitere können sich dann über eine Vorrunde qualifizieren. Doppelstarts würden sich bei den Mittelstrecken so reduzieren. Eine Begrenzung der Teilnehmerfelder würde entfallen. Könnten evtl. sogar leicht gesenkt werden. Schließlich bringen Meldegelder auch Liquidität für den Verband.
2. analog sind die drei Meldebesten in den technischen Disziplinen qualifiziert, 16 weitere Athlet/-innen können in einer Quali die restlichen 5 Plätze auskämpfen.
3. Die Finals auf den Langstrecken wären leistungsfördernt in den Abendstunden.
Anmerkung zum Schluss: In den jetzt vorgeschlagenen Zeitplan für Berlin sind spielend rund 10-12 weitere Läufe einzubauen (Staffeln, Vorläufe etc. pp.)

