(05.02.2017, 10:21)Gertrud schrieb: Meine Trainingsphilosophie beinhaltet meine gesammelten Erfahrungen und Ausarbeitungen. Wenn ein anderer Trainer/in andere Erfahrungen hat und umsetzen möchte, soll er/sie das tun. Ich versuche, meine Zeit so effektiv wie möglich einzusetzen. Ich schaue sehr genau hin, mit wem ich kooperiere. Es geht vornehmlich um Inhalte und Zeitmanagement. Ich versuche, Zeitverschwendung in jeder Hinsicht zu vermeiden. Ich schließe Kooperationen und Gespräche z.B. mit gewissen Bundestrainern, deren Handlungsweisen ich als wertvoll betrachte, absolut nicht aus.
Eine Einmischung in meine Trainingsinhalte lehne ich ab, lege aber meine Inhalte immer wieder auf die Goldwaage. Ich bin sehr flexibel und absolut nicht beratungsresistent bei kompetenten Trainern und Wissenschaftlern. Ich habe mir z. B. gerade einen Wissenschaftsbereich in der Physiotherapie erarbeitet, wobei ich unklare Stellen aufgrund meiner autodidaktischen Erfahrungen und Brain-Untersuchungen auf einer Fortbildung zur Diskussion stelle. Für derartige Wissenserweiterungen sind mir kein Geld und keine Zeit zu schade. Wenn ich mit meinem Gegenüber z. B. im DLV-Bereich nicht auf dem Niveau diskutieren kann, bringt mir das einfach nichts. Ich suche die Stellen, die mich weiterbringen. Ich habe z. B. gerade jetzt wieder ein Gerät, das ich durch Zufall mal bei einer Haushaltswarenfirma erstanden habe, eingesetzt, weil ich durch wissenschaftliche Abhandlungen auf den Wert dieser Körperregion aufmerksam gemacht worden bin. Ich lebe und bin permanent im Fluss und auf der Suche nach Optimierung. Ich habe ein Problem mit Trainern, die beweglich wie eine Eisenbahnschiene sind.
Ich wurde mal auf einer Fortbildung von einem sehr jungen Trainer angesprochen. Daraus hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt, wobei die Diskussionen oft sehr lange dauern. Wir tauschen enorm viel aus, weil wir auf unterschiedlichen LA-Zubringern unsere Stärken haben. Diese Diskussionen bringen uns oft mehr als jede Fortbildung.
Ich verstehe einfach die Form der verpflichtenden Lehrgangs- und TL-Teilnahmen nicht, wenn ein/e Athlet/in zu Hause von eine/r/m Trainer/in hervorragend und vielleicht besser als auf der offiziellen Schiene trainiert wird. Ich lehne den DLV als Serviceinstrument absolut nicht ab. Man stelle sich mal folgende Schizophrenie vor: Eine Leichtathletikhalle steht z. B. morgens fast komplett leer. Ich möchte mit einer Nicht-Kaderathletin, die aufgrund von absurden Regularien (nicht auf der Grundlage von Leistung) scheinbar nicht kaderwürdig ist, trainieren. Das wird dann verwehrt. Bei solchen Entscheidungen fasse ich mir dann an den Kopf!!! Da geht´s nur um Macht und nicht um die Leistung. Das passt so gar nicht in meine Trainingsphilosophie hinein.![]()
Auf der anderen Seite trainieren dort ortsansässige Vereinsathletinnen, die absolut nicht die Leistungen haben. Das passt alles nicht in meine Trainingsphilosophie hinein. Hier sollte der DLV mal hart an die Wurzeln gehen. Die OSP werden meistens von einem Vertreter des Vereins vor Ort verwaltet, so dass es Interessenkollisionen gibt. Es gibt OSP-Leiter, die sich ganz ungeniert zu Athletinnen anderer Vereine auf die Tribüne bei Sportfesten setzen und abwerben wollen. Die OSP-Regelungen sollten neu durchdacht werden, damit man ein Optimum herausholt!!!
Gertrud
kurze Berichtigung eines Fehlers im Text
Gertrud

Auf der anderen Seite trainieren dort ortsansässige Vereinsathletinnen, die absolut nicht die Leistungen haben. Das passt alles nicht in meine Trainingsphilosophie hinein. Hier sollte der DLV mal hart an die Wurzeln gehen. Die OSP werden meistens von einem Vertreter des Vereins vor Ort verwaltet, so dass es Interessenkollisionen gibt. Es gibt OSP-Leiter, die sich ganz ungeniert zu Athletinnen anderer Vereine auf die Tribüne bei Sportfesten setzen und abwerben wollen. Die OSP-Regelungen sollten neu durchdacht werden, damit man ein Optimum herausholt!!! 