(04.02.2016, 10:48)MZPTLK schrieb: Ein, zwei Jahre Mehrkampftraining bei kompetenten MK-Trainern würde den Beiden sicherlich gut tun.
Wenn ich an die Weitsprünge von Leuten wie JJK, Sabine Braun, Roman Sebrle und Anderen denke,
die das nur als eine von 5, bzw. 8 Disziplinen(die reinen Läufe zähle ich nicht) betrieben haben...
Cindy Roleder lässt auch grüssen.
Es ist bekannt, dass eine Entfernung von der eigentlichen Disziplin die Spezialdisziplin fördern kann, weil man nicht mehr so verkrampft nur auf eine Sache schaut. Dazu kommt, dass andere Bewegungen wie beim differenziellen Lernen die eigentliche Disziplin fördern. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Lernen durch ein an Übungen reiches Programm hinsichtlich Koordination hilft. Ich sehe das jetzt auch bei Alexandra Wester, die sehr facettenreich trainiert und sechs gültige Sprünge hingelegt hat.
Dazu kommt noch die Art des Trainers. Eine gewisse Härte ist vonnöten. Wenn ein Trainer in der Ansprache zu weich ist, hat er im Prinzip bei schwankenden Athletinnen verloren. Man darf die harte Auseinandersetzung nicht fürchten. Man sollte schon wie ein Fels in der Brandung stehen und absolut Klartext reden. Es ist wichtig, Sachen auf den Punkt zu bringen, um ultimativ Erfolg zu haben und zu fordern.
Bei Moguenara darf sich das Dribbeln z. B nicht stereotyp "einbrennen". Das ist wie bei Stabhochspringern das Durchlaufen. Sie sollte mit ganz verschiedenen Aufgaben "Treffsicherheit" trainieren. Sie hat doch ein wahnsinniges Potential.
Der DLV hat seine eignenen "Kanalisiationswege". Da passen nicht alle Trainer/innen in das vorgegebene Schema. Man zieht in Institutionen gerne "Jasager" vor.
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Gertrud