bei mir ist das Ziel eines Wettkampfes, dass der Beste gewinnt.
Doch wie macht man dass beim Mehrkampf?
Wenn man den ausgeglichendsten Athleten sucht, müsste man da nicht einen Maßstab ansetzen, nach dem man Abweichungen beurteilen kann?
So ein Maßstab könnten die Durchschnittsleistungen ( 1999-2005 ) der weltbesten Mehrkämpfer sein, diese sind bepunktet nach IAAF und NBL folgende :
10,84 / 7,50 / 15,22 / 2,05 / 48,83 / 14,35 / 47,31 / 4,92 / 63,94
IAAF:
897 935 803 850 868 930 815 886 797
NBL:
859 905 786 849 864 897 806 860 814
Man sieht, es war nicht das Ansinnen von Trkal/IAAF diese Durchschnittsleistungen-die 1985 nicht viel anders waren- als gleichwertig anzusehen. Sie sind es natürlich auch nicht, also fällt der " ausgeglichendste Athlet" als Bewertungsmaßstab aus.
Du lehnst es ab, Spitzenleistungen besonders gut zu bewerten, und meinst, die IAAF-Tabelle kommt dem sehr nahe.
Wieso werden dann die Spitzenleistungen in einigen Disziplinen mit soviel mehr Punkten nach IAAF bewertet?
Der WR im Diskuswerfen=74,08 m wird nach IAAF mit 1383 Pkt. bedacht, der im Kugelstoßen mit 1296 Pkt., der im Speerwerfen mit 1331 Pkt., der über 110 m H. dagegen nur mit 1130 Pkt., selbst der über 100 m nur mit 1202 Pkt..
Für die 74,08 m im Diskuswerfen müsste ein Hürdenläufer 11,10 sec. laufen.
Das ist nicht nur eine leichte Progression, die Du doch ablehnst, sondern eine völlig ungerechtfertigte Überbewertungen in einigen Disziplinen.
Wie lässt sich eine gerechte Bewertung aller Disziplinen in allen Leistungsbereichen anlegen.
Oberster Grundsatz ist die Gleichwertigkeit von Leistungen aller Disziplinen in allen LB.
Gleich danach und nicht weniger wichtig, weil unabdingbar- folgt der Grundsatz, dass Leistungssteigerungen um denselben Betrag im jeweils höheren LB stets mit einem Steigenden Punktzuwachs bedacht werden müssen. Weil es natürlich schwieriger ist, sich um einen bestimmten Leistungsbetrag zu steigern, je höher der Leistungsstand bereits ist.
Das ist der von mir geforderte " progressive Punktzuwachs ".
Dieser ist mit den von der IAAF-Tabelle angewendeten Bewertungsformeln schon mathematisch gesehen gar nicht möglich ( ( alle Potenzen kleiner 2 )
Sind beide Forderungen durch eine Bewertungsmethode erfüllt, wird automatisch der beste Athlet zum Sieger , nicht unbedingt der Ausgeglichendste.
Die o.g. Leistungen werden übrigens nach NBL-Methode alle mit 1250 Pkt. gewertet, und das trotz einer durchgehenden progressiven Punktsteigerung, die auch gewährleistet, dass besonders gute Leistungen gerechter Weise besonders gut bewertet werden.
Es ist aber darauf geachtet worden, dass weinige Superleistungen nicht ausreichen, einen Mehrkampf trotz großer Schwächen zu gewinnen.( die 1250 Pkt. liegen ja auch deutlich unter den Punktzahlen für diese Leistungen nach IAAF )
Die Tatsache, dass z.B. im Kugelstoßen nach IAAF große Weiten überbewertet werden und gleichzeitig im niedrigsten LB so 1,53 m Kugel soviel Pkt. bringen wie 2,25 m im Weitsprung bringen, zeigt, dass nicht nur eine vernünftige Zuordnung von gleichwertigen Leistungen fehlt, sondern auch eine vernünftige Progression des Punktzuwachse. Wobei eins das andere bedingt.
Die NBL-Methode bringt annehmbare Werte in allen Leistungsbereichen, deshalb ist sie auch zur Anwendung in allen Anwendungsgebieten geeignet.
Sowohl für Mehrkämpfe, als auch für Rankings / Mannschaftswettbewerbe, Altersklassenleistungen.
Ein Nebeneinander und Durcheinander von IAAF / Spiriev/ nationale Wertung des DLV/ WMA ... könnte ein Ende haben.
Doch wie macht man dass beim Mehrkampf?
Wenn man den ausgeglichendsten Athleten sucht, müsste man da nicht einen Maßstab ansetzen, nach dem man Abweichungen beurteilen kann?
So ein Maßstab könnten die Durchschnittsleistungen ( 1999-2005 ) der weltbesten Mehrkämpfer sein, diese sind bepunktet nach IAAF und NBL folgende :
10,84 / 7,50 / 15,22 / 2,05 / 48,83 / 14,35 / 47,31 / 4,92 / 63,94
IAAF:
897 935 803 850 868 930 815 886 797
NBL:
859 905 786 849 864 897 806 860 814
Man sieht, es war nicht das Ansinnen von Trkal/IAAF diese Durchschnittsleistungen-die 1985 nicht viel anders waren- als gleichwertig anzusehen. Sie sind es natürlich auch nicht, also fällt der " ausgeglichendste Athlet" als Bewertungsmaßstab aus.
Du lehnst es ab, Spitzenleistungen besonders gut zu bewerten, und meinst, die IAAF-Tabelle kommt dem sehr nahe.
Wieso werden dann die Spitzenleistungen in einigen Disziplinen mit soviel mehr Punkten nach IAAF bewertet?
Der WR im Diskuswerfen=74,08 m wird nach IAAF mit 1383 Pkt. bedacht, der im Kugelstoßen mit 1296 Pkt., der im Speerwerfen mit 1331 Pkt., der über 110 m H. dagegen nur mit 1130 Pkt., selbst der über 100 m nur mit 1202 Pkt..
Für die 74,08 m im Diskuswerfen müsste ein Hürdenläufer 11,10 sec. laufen.
Das ist nicht nur eine leichte Progression, die Du doch ablehnst, sondern eine völlig ungerechtfertigte Überbewertungen in einigen Disziplinen.
Wie lässt sich eine gerechte Bewertung aller Disziplinen in allen Leistungsbereichen anlegen.
Oberster Grundsatz ist die Gleichwertigkeit von Leistungen aller Disziplinen in allen LB.
Gleich danach und nicht weniger wichtig, weil unabdingbar- folgt der Grundsatz, dass Leistungssteigerungen um denselben Betrag im jeweils höheren LB stets mit einem Steigenden Punktzuwachs bedacht werden müssen. Weil es natürlich schwieriger ist, sich um einen bestimmten Leistungsbetrag zu steigern, je höher der Leistungsstand bereits ist.
Das ist der von mir geforderte " progressive Punktzuwachs ".
Dieser ist mit den von der IAAF-Tabelle angewendeten Bewertungsformeln schon mathematisch gesehen gar nicht möglich ( ( alle Potenzen kleiner 2 )
Sind beide Forderungen durch eine Bewertungsmethode erfüllt, wird automatisch der beste Athlet zum Sieger , nicht unbedingt der Ausgeglichendste.
Die o.g. Leistungen werden übrigens nach NBL-Methode alle mit 1250 Pkt. gewertet, und das trotz einer durchgehenden progressiven Punktsteigerung, die auch gewährleistet, dass besonders gute Leistungen gerechter Weise besonders gut bewertet werden.
Es ist aber darauf geachtet worden, dass weinige Superleistungen nicht ausreichen, einen Mehrkampf trotz großer Schwächen zu gewinnen.( die 1250 Pkt. liegen ja auch deutlich unter den Punktzahlen für diese Leistungen nach IAAF )
Die Tatsache, dass z.B. im Kugelstoßen nach IAAF große Weiten überbewertet werden und gleichzeitig im niedrigsten LB so 1,53 m Kugel soviel Pkt. bringen wie 2,25 m im Weitsprung bringen, zeigt, dass nicht nur eine vernünftige Zuordnung von gleichwertigen Leistungen fehlt, sondern auch eine vernünftige Progression des Punktzuwachse. Wobei eins das andere bedingt.
Die NBL-Methode bringt annehmbare Werte in allen Leistungsbereichen, deshalb ist sie auch zur Anwendung in allen Anwendungsgebieten geeignet.
Sowohl für Mehrkämpfe, als auch für Rankings / Mannschaftswettbewerbe, Altersklassenleistungen.
Ein Nebeneinander und Durcheinander von IAAF / Spiriev/ nationale Wertung des DLV/ WMA ... könnte ein Ende haben.

