(03.09.2026, 20:59)Atanvarno schrieb:(03.09.2026, 18:30)Notalp schrieb: “Ich bin eher eine praxisorientierte Trainerin als eine Sportwissenschaftlerin. Natürlich erstelle ich Trainingspläne und strukturiere die Saison, aber am wichtigsten ist mir die Beziehung zu meinen Athleten. Ich muss verstehen, wie sie sich fühlen. Es ist mir auch wichtig zu wissen, wie es ihnen im Studium geht, da dies direkten Einfluss auf ihr Training hat“, erklärt sie.”
https://athletissima.ch/en/christiane-be...r-passion/
Klingt ähnlich wie die Trainingsphilosophie eines auch nicht ganz unerfolgreichen italienischen Coaches
Zitat: The most important point of my training philosophy is the INDIVIDUALIZATION.
I never prepare training plans longer than 2 weeks. This because a coach is like a taylor who has to make a good cloth, and for doing this the first step is to MEASURE the client, analyzing his body.
[...]
This means that IS THE PROGRAM FOLLOWING THE ATHLETE, NOT THE ATHLETE FOLLOWING THE PROGRAM.
" This means that IS THE PROGRAM FOLLOWING THE ATHLETE, NOT THE ATHLETE FOLLOWING THE PROGRAM."
Das ist ein sehr guter Satz!!!
Und noch etwas kann man konstatieren: Man kann vieles lernen, wenn man will und kann!!!
In diesem Sinne der Disziplin praktisch und wissenschaftlich sollte man die " DLV -Trainer-Talentschmiede" aufbauen. Bestes Beispiel ist da der Nordrhein durch die Initiative von Cheftrainer Tobi Rüttgers. Der NR "produziert" immer mehr Nachwuchs-Trainer:innen und damit ein Aufleben der Antrittszahlen z.B. bei Kreismeisterschaften. Ich konnte das Interesse spüren, als ich u.a. einen Vortrag dort hielt. Da helfe ich auch gerne!
Das muss ich auch noch loswerden. Der DLV bringt in diesem Jahr ein CoachSummit mit wirkllich guten Vorträgen und Praxisdemonstrationen. Die Resonanz ist in einigen Disziplinen wohl sehr dürftig. Das finde ich für die Veranstalter auch nicht gerade motivierend. Also fasst mal in die Tasche und fahrt zu der Fortbildung, zumal diese Lizenzveranstaltungen nur alle zwei Jahre stattfinden!
Was mir auch noch an ihr sehr gefällt und worin wir uns sehr ähneln, ist die Überzeugung von langfristiger Zusammenarbeit mit den Schützlingen. Ich habe mich hier immer um Langfristigkeit bemüht und mich von AuA relativ früh getrennt, wenn die "Chemie" nicht gestimmt hat.
Es ist nicht so, dass ich der festgezurrten Meinung bin, alles zu können und mich dann beratungsresistent verhalte. Im Gegenteil - ich analysiere Trainingsphilosophien sehr akribisch und lasse mich vom Besseren überzeugen. Wichtig ist für eine solche Arbeit: Es muss immer noch Spaß machen. Gerd Osenberg war ein solches Beispiel, der so viel Eigenantrieb und Freude an der LA hatte, die man ihm wohl leider in den letzten Jahren genommen hat. Darin sollten vielleicht einige Leute auch mal im Tun umdenken. Für einige werden die Schuhe eines Gerd Osenberg für immer zu groß bleiben. So macht "Masse" manchmal einen hervorragenden Individualisten inaktiv und in seiner Domäne freudlos. - In Japan animiert man ältere Leute noch zur Mitarbeit. Sie haben dann zunehmend einen Sinn im Leben und viel Spaß, der natürlich auf unterschiedlichen Gebieten liegen kann. Diese Initiative einer Mehrgenerationen-Trainerschaft würde vielen gefallen.
Gertrud

