(01.09.2026, 02:09)muffman schrieb: Barnie... Hör doch auf, die NADA als einen Gegner hinzustellen. Die tun das, für das sie da sind. Die machen das alles doch nicht aus Spaß. Hast du dich jemals mit anderen Dopingfällen auseinandergesetzt? Falls ja, sollte dir klar sein, dass das nicht das erste mal wäre, dass jemand unter Eid eine Falschaussage tätigt, um einer Dopingsperre zu entgehen. Das ist also überhaupt kein Argument.
Wieso Ansah in den Teil des Dokuments scheinbar nichts eingetragen hat, in den er etwas hätte eintragen können, bleibt ein Rätsel. Denn diesen Teil des Dokuments MUSS er gesehen haben, sonst hätte er seinen vorab eingetragenen Namen nicht sehen können, der direkt unter dem schwarzen Kasten mit der Belehrung eingetragen werden muss. Vielleicht hat er aber doch eingetragen, dass er die Probe jetzt gerade nicht hat abgeben können, weil er zum Flughafen musste? Das geht aus dem Artikel nicht so klar hervor. Selbst ohne den schwarzen Kasten zu sehen, geht aus dem aber Dokument ganz klar hervor, für was man unterschreibt.
Also ich stelle die NADA nicht als Gegner da, aber für Ansah wird sich das im Moment so anfühlen, meinst Du nicht?! Ich habe übrigens schon ein bisschen mit Eidesstattlichen Versicherungen zu tun gehabt. Und stell dir vor, die allermeisten waren korrekt bzw. es konnte nichts Gegenteiliges bewiesen werden. Du dagegen versuchst mit einer seltenen Ausnahme Zweifel zu sähen. Wessen Argument ist jetzt also dünner?!
Es ist wohl nicht zu weit hergeholt, wenn man schlussfolgert, dass Ansah 1. aus Zeitmangel und 2. weil er die Situation falsch eingeschätzt hat, keine eigene Erklärung abgeben hat. Umso gravierender in seiner Bedeutung ist deshalb die nachträgliche Erklärung des Kontrolleurs.

