21.07.2026, 07:00
(20.07.2026, 21:20)Atanvarno schrieb:(20.07.2026, 20:37)CoachnEngineer schrieb: wer bestimmt, hier wie schwerwiegend und konkret ein Verdacht ist? Jeder Kontrolleur selbst, die Sportverbände, die WADA oder ein Staatsanwalt oder Richter?
Ein Richter
https://road.cc/news/judge-signed-off-on...to-reports
Danke Dir für das Recherchieren dieses Berichts.
Das ganze liest sich ja für mich so, dass es hier um eine "konzertierte Aktion" ging, um der möglichen Anwendung von Präparaten mit extremer Kurzzeitwirkung auf die Spur zu kommen. Da die Fahrer darauf offenbar nicht vorbereitet waren, wird man dadurch sicherlich einen Schritt weiter kommen bei der Frage, ob solche Mittel tatsächlich Anwendung finden. Als einmalige (oder sehr gelegentliche) Aktion halte ich das dann auch für vertretbar im Sinne von "der Zweck heiligt die Mittel". Zur Regel werden sollte das dann aber dennoch nicht, weil es irgendwie auch den Sport kaputt macht. Wer möchte unter solchen Bedingungen noch Profisport ausüben? Klar kann man berechtigerweise wieder sagen "Schuld sind doch die ganzen Betrüger". Dennoch muss man mE aufpassen, dass man dem Sport mit solchen Massnahmen nicht einen Bärendienst erweist, in dem man ihn gänzlich abschreckend präsentiert. Ich weiß allerdings auch keine Musterlösung.

