Vor 9 Stunden
(Vor 10 Stunden)CoachnEngineer schrieb:(Vor 10 Stunden)Befürworter schrieb: Das die Kontrolle nicht im angegebenen Zeitfensters erfolgte, ist irrelevant. Kontrollen können jederzeit stattfinden, außerhalb des Zeitfensters hätte es nur keine Folgen, wenn man den Athleten nicht antrifft. Owen Ansah wurde aber angetroffen.
Retten könnte ihn höchstens die laut seiner Aussage fehlende Aufzeigung von Konsequenzen der verweigerten Dopingkontrolle. Auch der Flugtermin könnte als zwingender Grund für die Verweigerung anerkannt werden. Mit viel Pech reduziert das die drohende Sperre aber nur von vier auf zwei Jahre.
Wenn alles wie von Owen Ansah beschrieben abgelaufen ist und er letztlich gesperrt werden sollte, muss er sich leider zuerst selbst Vorwürfe machen. Ob er wegen einer Dopingkontrolle den Diamond-League-Start verpasst, ist letztlich egal. Wegen einer verweigerten Dopingkontrolle möglicherweise jahrelang gesperrt zu werden, ist aber eine Katastrophe. Da muss man einfach die Risiken abwägen und die richtige Entscheidung treffen. Immerhin hätte er bei einer zweijährigen Sperre immer noch die Chance, für die Olympischen Spiele 2028 in der Staffel nominiert zu werden (Verstoß am 09.07.2026, Eröffnungsfeier am 14.07.2028).
Ob man das in dem Moment tatsächlich alles so in letzter Konsequenz checkt,möchte ich mal in Frage stellen. Wenn er also die Tür nicht geöffnet hätte und gewartet hätte, bis der Kontrolleur weg ist, wäre also die cleverere Lösung gewesen? Ist es denn so, dass ein Nichtantreffen außerhalb des Zeitfensters gar keine Konsequenzen hat? Dann macht das doch alles so gar keinen Sinn.
Genauso ist es aber. Einen solchen Quatsch können nur Juristen und Bürokraten in gemeinsamer Anstrengung vollbringen.

