Vor 9 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von mariusfast.)
(Vor 9 Stunden)kallinator schrieb:(Vor 10 Stunden)Reichtathletik schrieb: Christoph Harting hat es in einer Diskussionsrunde zu Olympia in Hamburg geschafft 1,5 Stunden lang Vorurteile runterzuleiern und Forderungen aufzustellen, die z.T. längst in den Host-City-Verträgen oder den nationalen Konzepten vorgesehen sind um am Ende der Veranstaltung auf der Bühne offen zuzugeben, dass er das Hamburger Olympiakonzept nicht einmal angesehen habe. Aber hauptsache dagegen argumentieren. Offen gestanden finde ich es fast von Nolympia/der Linken noch fragwüriger, ihn als Testemonial zu missbrauchen, weil man sich ergözt, dass ein Ex-Leistungssportler ihre Parolen wiedergibt, obwohl man wissen müsste, dass da offenbar andere Gründe als wirkliche sachliche auseinandersetzung hintersteckn.
Vielleicht sollte man Christoph Harting - vor allem in seinem Interesse - nicht noch mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. Man hatte schon bei seinen sportlichen Auftritten bisweilen den Eindruck, dass ihm dies nicht gut bekommt. Die mediale Öffentlichkeit wird dies aber sicher anders sehen.
Die tollen Leistungen des Thomas Röhler werden dagegen - wenn überhaupt - eine Randnotiz bleiben. Menschen mit einer derart positiven, vorbildlichen Einstellung bieten offenbar keine Storyline.
Naja bisschen zu viel verlangt von den Medien, wenn man in die Politik geht...
Und nur weil er da nicht den besten Eindruck gemacht hat, sollte man auch auf irgendwelche andere Gründe schließen, wieso er sich da jetzt so positioniert. Der letzte Satz von Reichtahtletik hört sich für mich so an, wie ja der hat/hatte doch eh psychische Probleme und ist deshalb intendiert. Würde ich kritisch finden diese Pathologisierung. Oder welche andere Gründe sollen das denn sein?
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

