23.05.2026, 08:49
(22.05.2026, 22:28)mariusfast schrieb:(22.05.2026, 21:19)frontrunner800 schrieb:(22.05.2026, 20:31)Reichtathletik schrieb:(22.05.2026, 19:23)frontrunner800 schrieb: https://www.youtube.com/watch?v=_EGqClKAZg4
Niklas Buchholz reflektiert dezidiert das Training von Running Gags – absolut sehenswert.
Die ganze Reihe sehr hoffnungsvoller Mittelstreckler derzeit sind alle selfmade, der DLV mit seinen Trainern im Mittelstreckenbereich ist für die Spitze weitgehend überflüssig geworden.
Zur Wahrheit gehört doch eigentlich auch dass der DLV gar keine Trainer im Mittelstrecken-Bereich mehr hat außer Georg Schmidt. Wer soll denn da sonst noch Mittelstrecken-Trainer sein. Schumann okay, der Bundestrainer ist um seinen Sohn trainieren zu können. Aber dann ist doch wirklich schon Schluss. Zwei Trainer bei einem Millionen Volk...
Sehr treffend beschrieben - ja, es ist eigentlich beschämend.
Bemerkenswert ist aber schon, dass einige ja gar keinen wirklich ausgebildeten Trainer mehr haben (wollen). Bremm und Buchholz machen ja auch seit letztem Jahr komplett ihr eigenes Ding.
Das gibt es mittlerweile sehr häufig. Ich kann mir auch bei einigen Top-Leuten vorstellen, dass das gut klappt, wenn sie sich selbst (eh) intensiv mit der Materie beschäftigen und vor allem auch die Zeit dazu haben. Ich halte es aber nicht für ein geeignetes Konzept für die (breite) Masse, wenn Athleten noch jung sind, berufstätig oder so. Leider verbreitet sich durch die Spitzenathleten oft bis hinunter zu Minderjährigen die Message: Trainer braucht man nicht, du kennst dich selbst am besten. Das verbindet sich mit einem gewissen unschönen zeitgeist, wonach Experten sich ja eh nur wichtig machen wollen und jede Meinung nicht mehr nur gleich viel wert ist, sondern als gleich fundiert behandelt werden soll.
Deshalb ist es gut, wenn Athleten, die selbst Trainer sind zumindest mal darlegen, dass da schon einiges an Planungs- und Analyssearbeit hintersteckt.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

