07.05.2026, 16:42
(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:Meintest du nicht mal, dass die extrinsische Motiviation sowieso irrelevant ist?(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).
Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...
Die Frage ist halt: Braucht es das? Das ist auch eine pyschologische Sache. Diese frühe Professionalität hilft den einen, für die anderen bedeutet es, dass sie mit 19 keine Lust mehr haben, weil sie dann schon alles zum fünften Jahr in Folge machen. Gibt Leute, die schöpfen mit 20 Motivation aus dem ersten Auslandstrainingslager, andere sagen da schon: Ist nix besonderess.
Ich kenn den Effekt einige Jahre später bei aus den US-Heimkehrern, die aufhören, weil hier ja "alles unprofesionell" sei, während andere das gleiche Umfeld dazu ermutigt. Wir haben es innerhalb D auch mit vielen die aus einer Sportschule kommen.
Zu den US-Heimkehrern. Diese Einschätzung, dass in DE ein normales Leben schwer vereinbar ist mit dem Spitzensport, ist sicher eine, die meiner Einschätzung nach 98 Prozent der Menschen in DE auch so sehen würden. Natürlich gibt es auch noch Überflieger, von denen dann welche sogar neben einer aktiven Karriere und X mit sehr gut abgeschlossenen Studiengängen und während ihrem Vollzeitjob noch eine Trainertätigkeit ausüben. Das sind aber Ausnahmen und hat auch weniger etwas mit dem Umfeld zu tun.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

