Vor 10 Stunden
(Vor 10 Stunden)aj_runner schrieb:(Gestern, 07:57)Reichtathletik schrieb:(Gestern, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).
Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...
Ich habe jetzt sicherlich keinen allumfassenden Einblick, die Trainingsinhalte, die ich in den letzten Wochen gesehen habe, gehen aber von bis. 14-jährige mit Programmen wie 400 - 600 - 200 all out - 14 jährige, die 9 x die Woche trainieren und dann 2:30 die 800 m laufen und so jmd. wie Luise. Ihre Leistungen kommen sicherlich nicht von nichts und spannend wird, wie sie sich weiterentwickelt. Von den drei Varianten würde ich ein Schwellenprogramm zum Abschluss aber am ehesten befürworten.
Sie hat halt einen Trainer der Ahnung vom Lauf hat.
Von daher ist das Training sehr wahrscheinlich deutlich sinnvoller und deshalb auch allein deshalb schonmal weniger gefahrlaufend "schädlich" zu sein, als es bei manchen "ich-mach-alles-und-lauf-kann-jeder"-Trainern ist.
Die Frage ist halt: Braucht es das? Das ist auch eine pyschologische Sache. Diese frühe Professionalität hilft den einen, für die anderen bedeutet es, dass sie mit 19 keine Lust mehr haben, weil sie dann schon alles zum fünften Jahr in Folge machen. Gibt Leute, die schöpfen mit 20 Motivation aus dem ersten Auslandstrainingslager, andere sagen da schon: Ist nix besonderess.
Ich kenn den Effekt einige Jahre später bei aus den US-Heimkehrern, die aufhören, weil hier ja "alles unprofesionell" sei, während andere das gleiche Umfeld dazu ermutigt. Wir haben es innerhalb D auch mit vielen die aus einer Sportschule kommen.
Wie gesagt, gibt glaube ich kein richtig/falsch. Schön wäre es auch mehr Erfolgsfälle außerhalb der Stützpunkte mit Hauptamtlichen Trainern und Co zu haben, um zu zeigen, dass beide Wege zum Erfolg führen können.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

