30.04.2026, 10:02
(29.04.2026, 23:50)vedo schrieb:Denke ich auch. Kipchoge hat ja auch am Schluss nochmal an einem Gel "genuggelt". Quasi um den Körper über die Schleimhäute das Signal zu geben, dass Kohlenhydrate kommen. Der Effekt hält halt nicht lange, weil man quasi den Körper austrickst, weil ja nicht wirklich etwas ankommt.(29.04.2026, 22:12)S_J schrieb: Laut den Angaben auf der Maurten Webseite benötigt der Zucker aber schon mindestens 15 Minuten. Das ist bei Kilometer 40 dann also entweder für die Psyche oder bereits für die Regeneration...
Bereits das bloße Spülen des Mundes mit einem kohlenhydrathaltigen Getränk soll doch bereits einen Effekt haben, vielleicht ist das auch in dem Fall die Grundidee.
(29.04.2026, 23:19)dominikk85 schrieb: Laut blöd Zeitung läuft er 200-240 km die Woche. Ist das normal in der Marathon elite?
Marathon-Rekordhalter Sabastian Sawe: Vor dem Rennen aß er nur zwei Honigbrote | Sport | BILD.de https://share.google/ncludkqN0wJhY1Ygt
Ist zumindest nichts außergewöhnliches, auch wenn die 240 km eher schon oberes Ende sind. Aber von Kelvin Kiptum waren noch ganz andere Zahlen bekannt (250-280 km mit Peaks über 300 km).
Anscheinend musste Sawe laut dem Auslaufenpodcast sogar im Winter im Dezember 10 Tage aufgr. von Rückenproblemen aussetzen. Erst im Februar konnte er wieder normal trainieren, der Januar war dann ein Aufbau zur normalen Kapazität. Sein Coach wusste wohl nicht, ob sie überhaupt wieder zu der Form aus Berlin hinkommen. Ab 20:40 Min. Marathon Sensation in 1:59:30 London Marathon 2026 | Laufpodcast Analyse
Laut Fox (Sweat Elite) trainiert er Umfänge von 220-240 KM nur in den 6 Wochen vor der Taperwoche. Die Easy Tage habe er auch wirklich easy gehalten.
Die Infos kommen aus dem Umfeld von Sawe.
Ein marathonspezifisches Training war bspw. ein 30 KM Long Run in 3:00 Min Pace auf in der Höhe. In Marathonracepaceanstrengung, angepasst an die Höhe und die Müdigkeit des gesamten Trainings.
15x 1 KM in 2:42 - 2:45 mit 1 Min Erholung (auf Sealevel würde ich da sagen, typischer Schwelleneffort. Aber schon heftig diese Zeiten für die Höhe.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


