19.03.2026, 12:04
(19.03.2026, 10:42)Gertrud schrieb:(19.03.2026, 10:17)eierluke2 schrieb: Wenn wir Duplantis und Co. auf athletischem Wege nicht mehr übertreffen können, vielleicht ja durch technische Innovation?
Kennt jemand das die Stäbe betreffende Regelwerk?
Was wenn man einen Stab entwickelt bei dem das Beladen mit Energie länger dauert als das Entladen, also wirklich Katapult-ähnliche Entladung zu einem Zeitpunkt da der Springer sich mit seinem KSP so ideal positioniert hat, dass wirklich die komplette Energie fast senkrecht nach oben geht?
Dann haben wir einen ähnlichen Fall wie bei den Carbonschuhen. Dann geht die Höhe vor Gesundheit. Die Leistung ist dabei nicht orthopädisch untermauert. Die Marathonis sind zu bedauern. Man jagt der Sensation hinterher und vergisst ganz die Belastungen.
Gegen die Beladungsenergie anzukommen, ist doch jetzt schon Beanspruchung genug im Stabhochsprung - oder??? Man sollte sich lieber Gedanken darüber machen, wie man den Körper bei dem jetzigen Material noch besser präparieren kann. Da gibt es auch bei Duplantis noch "Schwachstellen" und Übungsanpassung. Man sollte in einer Phase nicht auf Bewältigung, sondern vielmehr auf die Arbeitsweise der Strukturen achten. Daher würde ich solche Übungen ausklammern. Auf dem Gebiet sind viele TuT nicht auf der besten Schiene in der genauen Anpassung von Übungen.Ich hatte und habe Kontakt zu solchen Personen, die sich damit beschäftigen.
Das ist eine ganz andere Welt der Fortbildung. Es geht mir immer um orthopädische Feinheiten und gegenseitige Abhängigkeiten hinsichtlich der Körperstrukturen. Es gehört unheimlich Mut dazu, die Gewichthebepfade zu verlassen, weil sie unserer Kinematik nicht entsprechen. Ich werde demnächst mit zwei Trainern in dem Bereich diskutieren und sie auf diese Zusammenhänge hin schulen. Mich interessieren die TuT, die selbst hart an sich arbeiten und zu geeigneten Diskussionen fähig sind. Nur so können wir das Niveau insgesamt heben. Wir müssen die Verfahrensweise des Lernens verändern.
Gertrud
Wenngleich ich Deinen Ansatz im Einklang mit der Gesundheit zu leisten auch sehr angenehm finde, schaffen wir, wenn wir nicht bereit sind auch mal neue evtl. tatsächlich riskante Pfade auszuprobieren den Leistungssport in De ab.
Heinblöd vor dem TV wird verkauft, dass nur Medaillien etwas wert sind (und dabei wird noch nicht einmal gewichtet, sondern nur quantitativ gezählt ...).
Leider ist das wiederum auch die Grundlage der finanziellen Förderung der olympischen nicht Voll-Profisportarten.
Im Wintersport haben wir die Konsequenz gezogen daraus, dass schgon die aus Mitteleuropa stammende jugendliche Handy/Couchpotato sich weniger bewegt und z.B. auch von Natur aus nicht so schnellkräftig sein kann wie der Jamaikaner Usain Bolt - und Rodelbahnen gebaut.
Die sind so teuer, dass sich nicht jedes Land Bau und Betrieb leisten will und so kommen unsere Sportler hier auch ohne Generationentalent sein zu müssen noch zu Medaillien.
Aber wie siehts in der Leichtathletik aus. In De gibt viele aufgrund ihres Körperbaus talentierte Wurftalente.
Mehrkampf ist immerhin auch ein Bereich in dem es nicht nur den einen talentierten Athletentyp gibt.
Aber was dann?
Leichtathletik Leistungssport in Deutschland abschaffen - oder (im übertragenen Sinne) sich vielleicht doch Richtung Rodeln/ Bobfahren entwickeln?
Und was wäre da besser geeignet als Stabhochsprung?

Das ist eine ganz andere Welt der Fortbildung. Es geht mir immer um orthopädische Feinheiten und gegenseitige Abhängigkeiten hinsichtlich der Körperstrukturen. Es gehört unheimlich Mut dazu, die Gewichthebepfade zu verlassen, weil sie unserer Kinematik nicht entsprechen. Ich werde demnächst mit zwei Trainern in dem Bereich diskutieren und sie auf diese Zusammenhänge hin schulen. Mich interessieren die TuT, die selbst hart an sich arbeiten und zu geeigneten Diskussionen fähig sind. Nur so können wir das Niveau insgesamt heben. Wir müssen die Verfahrensweise des Lernens verändern.