(19.03.2026, 10:17)eierluke2 schrieb: Wenn wir Duplantis und Co. auf athletischem Wege nicht mehr übertreffen können, vielleicht ja durch technische Innovation?
Kennt jemand das die Stäbe betreffende Regelwerk?
Was wenn man einen Stab entwickelt bei dem das Beladen mit Energie länger dauert als das Entladen, also wirklich Katapult-ähnliche Entladung zu einem Zeitpunkt da der Springer sich mit seinem KSP so ideal positioniert hat, dass wirklich die komplette Energie fast senkrecht nach oben geht?
Dann haben wir einen ähnlichen Fall wie bei den Carbonschuhen. Dann geht die Höhe vor Gesundheit. Die Leistung ist dabei nicht orthopädisch untermauert. Die Marathonis sind zu bedauern. Man jagt der Sensation hinterher und vergisst ganz die Belastungen.
Gegen die Beladungsenergie anzukommen, ist doch jetzt schon Beanspruchung genug im Stabhochsprung - oder??? Man sollte sich lieber Gedanken darüber machen, wie man den Körper bei dem jetzigen Material noch besser präparieren kann. Da gibt es auch bei Duplantis noch "Schwachstellen" und Übungsanpassung. Man sollte in einer Phase nicht auf Bewältigung, sondern vielmehr auf die Arbeitsweise der Strukturen achten. Daher würde ich solche Übungen ausklammern. Auf dem Gebiet sind viele TuT nicht auf der besten Schiene in der genauen Anpassung von Übungen.
Das ist eine ganz andere Welt der Fortbildung. Es geht mir immer um orthopädische Feinheiten und gegenseitige Abhängigkeiten hinsichtlich der Körperstrukturen. Es gehört unheimlich Mut dazu, die Gewichthebepfade zu verlassen, weil sie unserer Kinematik nicht entsprechen. Ich werde demnächst mit zwei Trainern in dem Bereich diskutieren und sie auf diese Zusammenhänge hin schulen. Mich interessieren die TuT, die selbst hart an sich arbeiten und zu geeigneten Diskussionen fähig sind. Nur so können wir das Niveau insgesamt heben. Wir müssen die Verfahrensweise des Lernens verändern.Gertrud

