23.02.2026, 14:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 14:48 von mariusfast.)
(23.02.2026, 12:49)mariusfast schrieb: Krause spricht im Podcast über ihr misslungenes Marathondebüt
Gesa Krause- 3000m Hindernis oder doch Marathon?!
Zitat: ich gehe davon aus, dass wenn ich ein bisschen konservativer angegangen wäre und meine Ziele auch nicht ganz so hoch gesteckt hätte, dass ich sicherlich auch ins Ziel gekommen wäre. Ähm, ich sag jetzt mal um die 2 Stunden 30, aber ich wollte haltSie glaubt, dass da zwei, drei Trainingswochen noch gefehlt haben. und sie war optimal trainiert für 30 bis 35, aber eben nicht für den Marathon.
wirklich sehr gerne deutlich drunterlaufen und das war dann schon so, dass ich jetzt im Nachhinein sagen muss, dass der Zeitraum schon sehr knapp gewählt war, weil ich eben aus einer Sommersaison kam, wo mein längster Dauerlauf auch irgendwie 20 km waren
Weiterhin sagt sie, dass die Laktattests darauf hindeuteten, dass sie eigentlich eine 3:28/3:29 hätte durchlaufen können.
Zitat:Also bis Halbmarathon lief alles quasi nach Marschplan und das war auch kein
42:31
Problem und ich würde auch bis jetzt behaupten, dass es eigentlich locker war. Ähm, aber ab 25 bin ich schlagartig langsamer geworden (4-5 Sekunden pro KM) und ich konnte da auch gar nicht wirklich was gegen machen
...
Bei Kilometer 30 war es dann wirklich so, dass ich halt oder 31, dass ich halt schlagartig wirklich langsam war, wo ich dann sage, okay, das ist eigentlich hier Dauerlauftempo,
Zitat:44:05
Und ähm wie gesagt, wir haben es am Ende auch nicht bis ins kleinste Detail analysiert. ähm ob es jetzt ein Problem mit der Energiebereitstellung war, ob es einfach ein schlechter Tag war. Also, ich glaube, in meinem Fall, es kamen einfach mehrere Komponenten zusammen und
44:20
es war einfach nicht der Tag, um ähm dort ähm ja, dann dieses Marathondebüt
zu geben. Ich habe auch mit meinem Trainer darüber ähm gefachsimpelt, ob wenn ich 2 Sekunden langsamer pro Kilometer angelaufen wäre, ob ähm dann alles toll gewesen wäre und das das kann
mir keiner beantworten.
Zitat: für mich kam aber nicht in Frage, ich sag mal, am Ende mit ähm 350 bis 4 Minuten Tempo, das Ding ins Ziel zu joggen, weil ähm ich habe dann auch in dem Moment, wo ich langsamer geworden bin, habe ich
unwahrscheinliche Krämpfe in in den Beugern bekommen. Also ich glaube einfach, dass der Körper dann auch so darauf gepolt ist, eine Pace von 330 zu laufen, dass sich halt 350 am Ende viel
viel schlimmer anfühlt
Zitat:Ich glaube auch immer noch daran, dass man, dass ich durchaus im vielleicht dann lieber im Januar oder Februar einen guten Marathon laufen kann und trotzdem im Sommer ähm eine unwahrscheinlich
36:22
schnelle Zeit über 3000 m Hindernis rennen könnte. Ob ich das in Zukunft so machen werde, weiß ich nicht. Ich werde sicherlich in meinem Leben noch mal einen ambitionierten Marathon Versuch starten,
Weiterhin gilt es im Sommer zu entscheiden wohin der Weg geht, sie habe jetzt noch 2,3, vllt. auch noch 4 Jahre Leistungssport vor sich.
Sie glaubt auch, dass sie für den Marathon noch mehr Ruhe für die Regeneration in ihrem Alltag braucht (Stichwort Familie und kleines Kind). Sie habe es einfach nicht geschafft mal nachmittags einen Nap zu machen nach einem 35 KM Long Run.
Sie dachte auch, dass sie zwangsläufig umsteigen muss irgendwann. Da wurde sie auch gesellschaftlich hingedrängt. Jedoch ist ihr jetzt aufgefallen, dass sie jetzt im Alter nicht langsamer wurde (2024 & 2025) stellte sie auf den Unterdistanzen alle PBs ab 400 M auf. Und sie weiß auch, dass sie noch nicht alles ausgereizt hat, auch bezogen auf die Hindernis PB.
Diese Saison sei ihr auch klar, dass sie nochmal ganz realistisch betrachtet über die Hindernisse eine Medaille holen kann in diesem Sommer und mit 2:30 wird man da nicht viel reisen können bei einer EM, meinte Sie.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

