07.04.2025, 13:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.04.2025, 13:53 von longbottom.)
(07.04.2025, 12:02)Reichtathletik schrieb: - Untersagen von bestenlistenfähigen Veranstaltungen am gleichen Tag (wobei man fast 1-2 Wochen sagen müsste, was das ganze quasi unmöglich macht)
Mehr als 1 bis 2 Wochen, wenn wir hier von Marathon reden. Ich weiß, es gibt Ausnahmen, aber die meisten müssen die Starts bei Marathons dosieren, und zwar aus gutem Grund. Wenn die unbedingt bei der DM starten müssen, kommt wochen- wenn nicht monatelang kein weiterer Marathon in Frage. Wenn dann noch bei gelungener Qualifikation ein Start beim internationalen Großereignis dazukommt, hätte man fast gar keine freie Wahl mehr.
Das ist ja auch nicht nur (aber auch) eine finanzielle Frage. Es geht dann auch darum, wo man Normen oder Kaderwerte erzielen will. Im Gegensatz zu den meisten Disziplinen im Stadion hat man im Marathon eben nicht zahlreiche Chancen pro Jahr dafür und muss sich das gut einteilen.
Marathon gehört aufgrund des Aufwands eben nicht zu den Disziplinen, wo eine DM immer in den Plan passt, und das sollte man meines Erachtens akzeptieren. Das macht die Marathon-DM als Veranstaltung nicht weniger wertvoll, aber man sollte auch nicht versuchen, sie auf Kosten anderer Wettkämpfe oder gar der Sportler künstlich zu pushen.
Außerdem kann man auch argumentieren, dass Petros, Ringer und Co. die stärkere internationale Konkurrenz beim Berliner Halbmarathon gesucht haben, was ja auch immer gefordert wird.