15.03.2025, 17:00
(15.03.2025, 16:03)Reichtathletik schrieb: Ich bin von meinem ganzen Herzen leistungs- bzw wettkampfsportler und dennoch glaube ich dass es gerade uns leistungssportler gut tut sich gelegentlich klarzumachen dass wir tatsächlich nicht für Leistung bezahlt werden. Gerade wenn du dir die aktuelle politische Situation ansiehst und feststellst dass wir eigentlich Geld an allen Enden brauchen. Sport ist Teil der unterhaltungsbranche. Demnach werden Sportler im Wesentlichen für ihren unterhaltungswert und nicht für ihre Leistung bezahlt. Bedeutet überspitzt gesagt dass auch ein Karsten warholm in erster Linie nicht mit anderen hürdenläufern konkurriert sondern mit Musikern Büchern TV-Serien und computerspielen. Wir leben im Kapitalismus. Geld wird durch Wertschöpfung generiert und diese generiert sich nicht aus einer Zeit über eine stadionrunde.
Einhundertprozentige Zustimmung!

Daher sind auch die häufig herangezogenen Vergleiche (bzw. Neiddebatten) mit dem Fußball nicht zielführend und am Thema vorbei.
Geld gibt's für Interesse, nicht für Leistung. Das gilt sogar für Sportarten, in denen sich Leistung unglaublich präzise Quantifizieren lässt...