22.02.2025, 13:31
(22.02.2025, 13:14)OldSchoolRunner schrieb:(22.02.2025, 11:20)Reichtathletik schrieb:(22.02.2025, 08:42)Oliver schrieb: Ich denke, dass die Bilanz im Wintersport wesentlich besser aussieht. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass der Wintersport sehr ortsgebunden ist.
In Hessen kann ich mich nicht erinnern, dass in der Vergangenheit ein erfolgreicher Leichtathlet das Sportinternat Hessen besucht hat. Dies könnte vielleicht bald anders sein. Aktuell sind dort einige Toptalente untergebracht.
https://www.landessportbund-hessen.de/sp...hletinnen/
Das ist mit Verlaub Blödsinn...
Der Großteil der Talente kam von dort.
Gesa Krause, Olivia Gürth, Ariane Friedrich und weitere.
Gesa Krause ist mir auch gleich eingefallen.
Bei Wikipedia wird man allerdings erst einmal auf die falsche Fährte (nämlich Abi in der Heimat Dillenburg) gelockt. Frankfurt ist richtig.
Bei Olivia Gürth liegst Du allerdings falsch. Die hat nur einmal die Woche in Frankfurt trainiert, war aber nicht an der Eliteschule.
krause: "Meine GEschichte" berichtet darüber, dass zuHause Regeneration vernachlässigt wurde. Genau das bekam sie dann in Frankfurt.
https://gesa-krause.de/meine-geschichte/
Zitat:m kam natürlich das neue Trainingspensum. Schon in den Monaten vor meinem Umzug habe ich das Trainingsvolumen angehoben und täglich Sport getrieben. In Frankfurt standen zusätzlich drei Trainingseinheiten in Form von Frühtraining auf dem Plan. Mein Wochenvolumen lag innerhalb von kürzester Zeit bei Zehn Einheiten pro Woche. Rein Körperlich war das kein Problem, aber ich habe gemerkt, dass ich mehr Erholung benötigte um das Pensum zu stemmen. Demnach ging ich freiwillig früher ins Bett, war an den Wochenenden zu Hause oft müde und unternahm weniger als vorher. Im Training standen völlig neue Inhalte auf dem Plan.
Zitat:Neben dem Sport bin ich durch das Leben im Internat viel erwachsener geworden.
Das klingt schön, kann einen jungen Menschen aber auch überfordern. Beispielsweise sagte mir niemand wann ich zu Bett gehen sollte oder fragte ob ich meine Hausaufgaben gemacht habe. Ich konnte essen was ich wollte und jederzeit in die Stadt gehen und Freunde treffen, wenn kein Training war. Klingt cool, aber die sportliche Leistung durfte natürlich nicht unter den privaten Aktivitäten leiden. Anfangs war das schon eine Herausforderung.
(...)
Alles in allem muss ich sagen, dass der Umzug nach Frankfurt meine Denkweise über den Sport verändert hat. Mein ganzes Leben und Verhalten und hat an Professionalität gewonnen.
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