18.02.2025, 14:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.02.2025, 15:15 von mariusfast.)
(17.02.2025, 13:54)Reichtathletik schrieb: Die Leichtathletik insgesamt ist aber darauf angewiesen, dass es mehr Miteinander gibt (gilt eigentlich auch für andere Bereiche der Gesellschaft).Soweit die Theorie. Aber Vielleicht sollte man auch erster die Praxis anpassen, bevor man mit dem Finger auf die Athleten zeigt (ich kenne jetzt keinen, der die anderen Athleten nicht ernst nimmt)
Und hier würde ich auch eine andere Messlatte anlegen, als wenn bei Landesmeisterschaften ein DM-Teilnehmer "testet". Deutsche sollten einen Mindeststandard an Ernsthaftigkeit haben.
Der DLV jammert, er habe zu wenig (öffentliche) Gelder. Die wenigen Gelder werden der Spitze nicht allein durch Erfolg gegönnt werden, sondern dadurch dass sie "unsere Sportart" vertreten. Ich kenne mittlerweile viele Athleten, die nicht mit unseren (Nachwuchs)stars mitfiebern sondern sie für "verwöhnt und ständig im Trainingslager" halten. Wo soll mehr Geld/Unterstützung herkommen? Aus Vereinen, von privaten Sponsoren. Halt: Von "normalen Menschen", die als "Gegenleistung" erwarten, ernst genommen zu werden, wenn sie (oder die Athleten ihres Vereins) sich "nur" für Deutsche Meisterschaften qualifizieren.
Die Praxis ist aber nunmal so, dass eben öffentliche Gelder für den DLV von Potas nicht an den Werten sondern ganz und allein abhängig vom Abschneiden bei Olympia & WM sind.
Ein Kaderathlet möchte auch noch im nächsten Jahr seine Miete durch die paar Hundert Euro Sportförderung bezahlen können.
Gerne den DLV für deren Abhängigkeit an öffentlichen Gelder kritisieren.
oder vom DLV fordern, dass sie, einfach die Bedingungen für DM so gestalten sollen, dass ein Kaderathlet keinen Athleten Plätze wegnimmt. Dann können sich die schlechteren Athleten vieleicht auch wieder freuen, wenn Kaderathleten durch Trainingslager die Möglichkeit bekommen besser zu werden.