27.09.2024, 12:35
(25.09.2024, 09:55)Reichtathletik schrieb: Für die visuellen Typen:
Interessant. Mir stellt sich aber die Frage: Welchen signifikaten Unterschied sollen "bis zu 100 Euro monatlich" ernsthaft machen? Das ist in meinen Augen ein nettes Taschengeld, aber es ermöglicht doch wohl kaum eine Verbesserung des Trainings weil man "deshalb" nun andere Sportstätten oder so nutzen kann oder gar den Standort wechselt. Ich würde sagen, entweder muss es so viel Geld sein, dass man dadurch auf einen Nebenjob als Studi verzichten kann oder an einen fremden Ort die Miete zahlen kann, oder man lässt es.
Klar: Es gibt fälle, wo man sich ohne dieses Geld z.B. nicht Spritgeld oder Deutschland-Ticket leisten kann oder die Mitgliedschaft in einem Fitnesstudio oder Physio. Aber wenn es an 80 Euro/Monat mangelt, dann ist das ein soziales Thema. Demnach müsste das ähnlich wie Bafög dann eher vom Einkommen der Eltern abhängig sein. Nachwuchssportlern von helikopter-Eltern 80 Euro zu geben macht die keinen deut besser. Dann besser den etwas schlechteren Athleten, die bei alleinerziehenden Eltern leben und den Euro für die Mitgliedschaft im Sportverein zusammen kratzen müssen.
Oder übersehe ich etwas? Dann weißt mich gerne darauf hin.
Ich verstehe nur nie was zweistellige Beträge für einen relevanten Unterschied machen sollen? Kapiere ich auch nie bei Vereinen, die damit Leute "anwerben".
Was ich mir von der Sportförderung auch wünschen würde wären Trainer-Stipendien. Es gibt Standorte wo Verbände/Städte/Vereine sich keine Coaches leisten können. Vielleicht sollten ehrenamtliche Trainer, die Kaderathleten betreuen Sporthilfe erhalten...
Einmal das was S_J sagt und:
Ich glaube, dass selbst eine kleine Fördersumme bei den jungen Athleten einen motivatonale Komponente ist. Teil der Sportförderung zu sein heißt gesehen zu werden. Das kann dazu führen dass vielversprechende Talente und Karrieren nicht frühzeitig an den Nagel gehangen werden.