(22.05.2024, 17:06)eierluke2 schrieb: In der Tat habe ich inzwischen den Eindruck, dass trotz guter Ideen bei Mayer die körperlichen Belastungsgrenzen überschritten wurden. Es wurden aber auch erdrutschartige Fortschritte erzielt. Nach Ende der Saison 2015 hatte der damals bereits 23 Jährige noch Bestwerte von 11,04 über 100 m und 15,41 Kugel. Ende 2019 standen seine PBs bei 10,50 und 17,08.
54 Hundertstel und 1,67 Steigerung in 4 Jahren.
Hätte ein ähnlicher Ansatz bei Kaul dann (womöglich etwas rücksichtsvoller dosiert) bei ganzer Gesundheit dann auch nur die halbe Steigerung erbracht (- 27 Hundertstel und plus 83 cm) wäre er (aufgrund der zahlreichen weiteren positiven Auswirkungen (Weit, 400m, 110 Hürden) womöglich aktuell ein Olympia(mit)favorit?
In der echten Realität sähe ich ein Ergebnis auf Platz 6 - 8 nun schon als Riesenerfolg an.
Ich stimme dir voll zu und sehe vor allem die Bedingung, dass die Strukturen im Bedarfsfall trainiert werden müssen. Mir liegt ein solche Ausarbeitung in einer Disziplin aus dem Ausland vor. Ich war beim Auffinden der Ausarbbeitung, die meine Philosophie voll bestätigt, völlig fasziniert und habe mich an die Arbeit völlig neuer Übungen gemacht, die mit Gewichtheben aber auch so gut wie nichts zu tun haben. Dann kommt noch erschwerend dazu, dass diese Strukturen noch sehr individuellen Charakter haben können. Diese Dinge interessieren und fesseln mich sehr.
Gertrud