Die zentrale Frage ist sicherlich: "Wie werde ich erfolgreich?" Es ist doch erlaubt oder sogar notwendig, dass jeder Trainer, der mal Spitzenleute trainieren möchte, sich diese Frage stellt und sich dieser Frage auch stellt. Ich war an den Grenzen der Kapazität angelangt, als ich ich in Wattenscheid als nebenberufliche Trainerin fünf Athletinnen und Athleten auf einem gewissen Niveau trainiert habe. Das würde ich heute sicherlich auf den Kern zusammenschmelzen, weil diese Situation in meiner Akribieform sicherlich den Rahmen sprengt und auch für meine Gesundheit nicht gut war. Man muss nur individuell aus solchen Situationen Lehren ziehen. Letztens habe ich noch mit einer Athletin gesprochen, die bei einem Toptrainer in einer großen Gruppe im wahrsten Sinne des Wortes "mittrainiert" hat. Ich finde, dass man im Topbereich fair sein und seine Aufmerksamkeit nicht teilen sollte.
Deshalb kann ich Wolfgang Heinig auch nachempfinden, dass er sich bei einem "Diamanten" wie Tesfaye auf dieses "Juwel" vornehmlich konzentriert und sein Wissen als Bundestrainer ebenfalls weitergeben muss!!! Ich ziehe für meine Situation sehr klare Grenzen. Sollte ich jemals wieder einen Topathleten trainieren, gilt mein Augenmerk nur diesem Athleten. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur dann das Maximum herauskommt, und nur das will ich! Ich habe ganz präzise Vorstellungen, welche Leute ich auch im Wissenschaftsbereich daran beteiligen würde. Ich stelle ja anderen Trainern kein Bein. Im Gegenteil - ich bin in gewisser Weise sehr offen und diskussionsfreudig.
Ich habe ganz spezielle Vorstellungen hinsichtlich gesundheitlicher Permanentchecks, die die Verletzungsträchtigkeit in sehr engen Grenzen halten können, woran ich an der technischen Verfeinerung permanent arbeite, aber natürlich auf eine sehr spezielle Begleitung achten würde. In der Hinsicht würde ich schon meinen eigenen Kopf durchsetzen und mir nichts von außen aufsetzen (vielleicht zum Leidwesen einiger
) lassen.
Gertrud
Deshalb kann ich Wolfgang Heinig auch nachempfinden, dass er sich bei einem "Diamanten" wie Tesfaye auf dieses "Juwel" vornehmlich konzentriert und sein Wissen als Bundestrainer ebenfalls weitergeben muss!!! Ich ziehe für meine Situation sehr klare Grenzen. Sollte ich jemals wieder einen Topathleten trainieren, gilt mein Augenmerk nur diesem Athleten. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur dann das Maximum herauskommt, und nur das will ich! Ich habe ganz präzise Vorstellungen, welche Leute ich auch im Wissenschaftsbereich daran beteiligen würde. Ich stelle ja anderen Trainern kein Bein. Im Gegenteil - ich bin in gewisser Weise sehr offen und diskussionsfreudig.
Ich habe ganz spezielle Vorstellungen hinsichtlich gesundheitlicher Permanentchecks, die die Verletzungsträchtigkeit in sehr engen Grenzen halten können, woran ich an der technischen Verfeinerung permanent arbeite, aber natürlich auf eine sehr spezielle Begleitung achten würde. In der Hinsicht würde ich schon meinen eigenen Kopf durchsetzen und mir nichts von außen aufsetzen (vielleicht zum Leidwesen einiger
) lassen. Gertrud

