29.07.2023, 13:03
Moin in die Runde,
um die etwas erlahmende Debatte wieder aufzugreifen: ich bin auf einen ganz interessanten Artikel von Herbert Steffny gestoßen, der vor einigen Jahren die Situation im Marathonlauf dargestellt und anhand eines Vergleichs in Deutschland und International zwischen 1985 und 2005 analysiert hat.
=11.0pthttp://www.herbertsteffny.de/artikel/marastat.htm
Im Grunde kommt er zu vergleichbaren Ergebnissen im Marathon wie sie hier schon zur Mittelstrecke geteilt wurden, er hat aber natürlich die etwas positivere Entwicklung der letzten Jahre noch nicht erfasst. Seine Analyse teile ich nicht bzw nur sehr bedingt, er führt ja etwa das Erklärungsmuster der zu weichen Athleten der jüngeren Generationen an, an das ich überhaupt nicht glaube.
Ich war zunächst auch versucht, die Weltranglisten etwa der Leichtathletik und des Triathlons einmal zu vergleichen, aber der Vergleich hinkt, weil auf den Mittelstrecken die afrikanischen Läuferinnen alles beherrschen, während Triathleten aus Afrika in der Weltrangliste aus naheliegenden Gründen nicht vorkommen.
Trotzdem spannend: über 800 m und 1500 m haben wir je 1 Athleten in den Top 100 (Plätze 95 und 81) und 2 respektive 4 Athletinnen (Plätze 27 und 37 resp. 25, 54, 89 und 96). Im Triathlon bei den Männern 14 Platzierungen zwischen Platz 7 und 88, bei den Frauen 11 Platzierungen zwischen Platz 1 und Platz 100.
Aber noch mal zurück zu meiner bereits geäußerten Frage der Trainingskonzepte, die ich für die Kernfrage halte. Ich
kann mir bei der Indivualisierung der Spitzenmittelstreckler bezüglich TuT, Trainingsgruppen, internationale Kontakte, regelmäßige und lange Aufenthalte in Höhentrainingslagern etc. eigentlich kaum vorstellen, dass es da Geheimnisse gibt oder an den deutschen Läufern Dinge vorbeigehen, die die anderen wissen. Oder sind bei und aus wie auch immer gearteten Gründen gewisse Trainingsgrundprinzipien kollektiv "gesetzt, die längst auf den Prüfstand gehörten? Hier im Forum wurde einmal geäußert, dass das im Langsprint der Fall zu sein scheint.
um die etwas erlahmende Debatte wieder aufzugreifen: ich bin auf einen ganz interessanten Artikel von Herbert Steffny gestoßen, der vor einigen Jahren die Situation im Marathonlauf dargestellt und anhand eines Vergleichs in Deutschland und International zwischen 1985 und 2005 analysiert hat.
=11.0pthttp://www.herbertsteffny.de/artikel/marastat.htm
Im Grunde kommt er zu vergleichbaren Ergebnissen im Marathon wie sie hier schon zur Mittelstrecke geteilt wurden, er hat aber natürlich die etwas positivere Entwicklung der letzten Jahre noch nicht erfasst. Seine Analyse teile ich nicht bzw nur sehr bedingt, er führt ja etwa das Erklärungsmuster der zu weichen Athleten der jüngeren Generationen an, an das ich überhaupt nicht glaube.
Ich war zunächst auch versucht, die Weltranglisten etwa der Leichtathletik und des Triathlons einmal zu vergleichen, aber der Vergleich hinkt, weil auf den Mittelstrecken die afrikanischen Läuferinnen alles beherrschen, während Triathleten aus Afrika in der Weltrangliste aus naheliegenden Gründen nicht vorkommen.
Trotzdem spannend: über 800 m und 1500 m haben wir je 1 Athleten in den Top 100 (Plätze 95 und 81) und 2 respektive 4 Athletinnen (Plätze 27 und 37 resp. 25, 54, 89 und 96). Im Triathlon bei den Männern 14 Platzierungen zwischen Platz 7 und 88, bei den Frauen 11 Platzierungen zwischen Platz 1 und Platz 100.
Aber noch mal zurück zu meiner bereits geäußerten Frage der Trainingskonzepte, die ich für die Kernfrage halte. Ich
kann mir bei der Indivualisierung der Spitzenmittelstreckler bezüglich TuT, Trainingsgruppen, internationale Kontakte, regelmäßige und lange Aufenthalte in Höhentrainingslagern etc. eigentlich kaum vorstellen, dass es da Geheimnisse gibt oder an den deutschen Läufern Dinge vorbeigehen, die die anderen wissen. Oder sind bei und aus wie auch immer gearteten Gründen gewisse Trainingsgrundprinzipien kollektiv "gesetzt, die längst auf den Prüfstand gehörten? Hier im Forum wurde einmal geäußert, dass das im Langsprint der Fall zu sein scheint.

