06.06.2023, 13:38
(05.06.2023, 21:46)Küstenkrebs schrieb:Sich selber zu betreuen, ist als Mediziner sicher nur sehr eingeschränkt sinnvoll...nach 21 Jahren in dem Beruf kann ich das bestätigen ;-).(02.06.2023, 20:32)Gertrud schrieb:(02.06.2023, 18:18)Küstenkrebs schrieb: Nach Rabea im März mit Fußproblemen ist jetzt Debbie Schöneborn dran: Stressfraktur im Wadenbein.
https://www.instagram.com/p/Cs-nx6DNYKE/
Bei permanenten Kontrollen in vielerlei Hinsicht sollte das eigentlich nicht passieren.
Debbie Schöneborn hatte vor längerer Zeit ihr Red-S-Problem publik gemacht:
https://www.sportschau.de/mehr-sport/rel...t-100.html
Außerdem ist sie selber Medizinerin mit Promotion zum Thema "Laborparameterveränderungen im Rahmen des 160 km Ultramarathons":
https://www.sms-berlin.de/unternehmen/te...choeneborn
Man darf, denke ich, davon ausgehen, dass sie medizinisch gut betreut ist bzw. sich selber betreut. Kann natürlich sein, dass Mediziner manchmal ihre schlechtesten Patienten sind.
Überspitzt formuliert könnte ich mir sogar vorstellen, dass Leistungssportler im Laufen ohne Red-S-Syndrom (mit z.B. ausbleibender Regelblutung, Gewichts-/Esstörungen) das Gefühl haben zu wenig zu trainieren +/- zu viel zu essen. Schöneborn hatte schon seit 2017 deswegen Probleme mit einer ausbleibenden Monatsblutung und sagt in dem Beitrag von Hajo Seppelt Ende 2021, dass sie "seither auf Lösungsansätze aus dem Sport wartet"...da ist also 4 Jahre nicht wirklich etwas zum Positiven passiert. Die aktuell erlittene Insuffizienzfraktur spricht dafür, dass sie das Problem noch immer nicht wirklich im Griff hat. Klosterhalfen spricht öffentlich nicht darüber, aus ihrer ehemaligen Trainingsgruppe z.B. Mary Cain hatte neben der ausbleibenden Regelblutungen mehrere Insuffizienzfrakturen. Klosterhalfen ist für jeden erkennbar untergewichtig. Bei den Skispringern wird Untergewicht zumindest etwas über die Skilänge sanktioniert, das ginge in der Leichtathletik nicht wirklich mit den Schuhen ;-) oder auch eine temporäre Schutzsperre wie bei den Langläufern mit erhöhtem Hämatokrit-Wert geht in diese Richtung. Das sind alles Versuche eine "nur ungesunde" Lebensweise oder Blut-Doping mit negativen Folgen für die Athleten zu belegen. Auch Schöneborn wird leider voraussichtlich nur etwas ändern, wenn die Insuffizienzfraktur schlecht konsolidiert oder weitere eintreten und sie dadurch keine Wettkämpfe mehr bestreiten kann bzw. für ihre Follower auf Instagram @ Marketing uninteressant wird. Das mit normwertigen Laborwerten inkl. Spurenelemente usw. usw. ist in der Grundlage kein medizinisches Hexenwerk. Man kann über Redbull selbstverständlich geteilter Meinung sein. Aber die haben über das Athleten-Sponsoring und deren umfangreiche medizinische Tests in Salzburg eine grandiose Datenbank unfassbar vieler physiologischer Parameter inkl. selbstverständlich den Blutparametern aller nur denkbaren Sportarten und deren Spitzensportlern. Leider auch anonymisiert nicht veröffentlicht, das wäre ein unglaublicher Schatz als Grundlage für die gesamte Sportwelt in der medizinischen und trainingstechnischen detailliert Sportart-spezifischen Betreuung von Athleten im Ausgleich von individuellen Defiziten. Die beiden Schöneborns müssen mit ihren Verletzungen klarkommen und hoffentlich die richtigen Konsequenzen ziehen. Ich mache mir andere Gedanken: Deborah erscheint auf der Homepage "Sportmedizin Berlin"...sie berät also vielleicht andere Athleten...das finde ich problematisch, als Nicht-Fachärztin hoffentlich nur unter erfahrener kompetenter Aufsicht...


