25.05.2023, 21:07
aj_runner:
Hast Du nicht gemerkt, dass ich mit meiner kurzen Bemerkung nur sagen wollte, das in jedem einzelnen Rennen logischerweise der Sieger auch gleichzeitig der Schnellste ist und damit kein Automatismus für einen vorherigen Qualifikationsmodus hergeleitet werden kann?
Daraus heraus den Schluss zu ziehen, dass es dann automatisch die beste Lösung ist, auch in den Vorrunden rein nach Platzierungen zu gehen, ist doch eine einseitige Schlussfolgerung.
Dann könnte man ja mit gleicher "Logik" auch schlussfolgern, dass, weil Centrowitz im Finale der Schnellste war, es in den Vorrunden auch nur nach Zeit gehen müsste.
Es geht hier doch darum, welcher Modus der beste ist, um aus mehreren Läufen die Läufer/innen herauszufiltern, die in ein Finale gehören.
Wie schon gesagt, es gibt Argumente für die eine oder andere Sichtweise und ebeno gute Argumente die gegen die jeweis andere Sichtweise sprechen. Daher fand ich die bisher praktizierte "Mischregelung" auch gut und sehe in der beabsichtigten Neuregelung auch nicht wirklich einen Fortschritt.
Die viel größere Frage ist aber: Warum praktiziert man einen Qualifikationsmodus, der für die Strecken ab 1500 m aufwärts gilt, dann nicht auch für die kürzeren Strecken? Die Anzahl der Bahnen kann hier kein stichhaltiger Grund sein. Das ließe sich - wie von Atanvaro schon beschrieben - durch eine andere Rundensteuerung leicht lösen (2 statt 3 Semifinalläufe, was eigentlich auch der herkömmlichen Bedeutung des Wortes entsprechen würde).
Hast Du nicht gemerkt, dass ich mit meiner kurzen Bemerkung nur sagen wollte, das in jedem einzelnen Rennen logischerweise der Sieger auch gleichzeitig der Schnellste ist und damit kein Automatismus für einen vorherigen Qualifikationsmodus hergeleitet werden kann?
Daraus heraus den Schluss zu ziehen, dass es dann automatisch die beste Lösung ist, auch in den Vorrunden rein nach Platzierungen zu gehen, ist doch eine einseitige Schlussfolgerung.
Dann könnte man ja mit gleicher "Logik" auch schlussfolgern, dass, weil Centrowitz im Finale der Schnellste war, es in den Vorrunden auch nur nach Zeit gehen müsste.
Es geht hier doch darum, welcher Modus der beste ist, um aus mehreren Läufen die Läufer/innen herauszufiltern, die in ein Finale gehören.
Wie schon gesagt, es gibt Argumente für die eine oder andere Sichtweise und ebeno gute Argumente die gegen die jeweis andere Sichtweise sprechen. Daher fand ich die bisher praktizierte "Mischregelung" auch gut und sehe in der beabsichtigten Neuregelung auch nicht wirklich einen Fortschritt.
Die viel größere Frage ist aber: Warum praktiziert man einen Qualifikationsmodus, der für die Strecken ab 1500 m aufwärts gilt, dann nicht auch für die kürzeren Strecken? Die Anzahl der Bahnen kann hier kein stichhaltiger Grund sein. Das ließe sich - wie von Atanvaro schon beschrieben - durch eine andere Rundensteuerung leicht lösen (2 statt 3 Semifinalläufe, was eigentlich auch der herkömmlichen Bedeutung des Wortes entsprechen würde).

