08.10.2014, 09:01
Ich denke mal, dass Valerie Adams vor allem in Fragen der Physis "Gertrud's Ideal" sehr nahe kommt. Genetisch - sie hat 7 Brüder die über 2,10m groß sind und fast alle in der Familie sind gute Sportler. Sowohl Vater (18 Kinder mit 5 Frauen
) als auch Mutter waren überdurchschnittlich groß und kräftig (Mutter hatte vermutlich auch einen leichten Gen-Defekt, sie starb als Valerie 15 war). Ihre Karriere wäre wohl auch glatter verlaufen wenn nicht öfter private Probleme dazwischen gekommen wären. Sie hatte von Kindheit bis 2009 immer Kirsten Hellier (ehemalige Speerwerferin) als Trainerin, die sie sehr kontrolliert und stetig aufbaute.
Wie viele Athleten gibt es also mit den optimalen Voraussetzungen, die zudem in beste Trainerhände gelangen, ein ideales Familien- und Privatleben führen, wirtschaftlich gut unterstützt oder unabhängig sind und von Verletzungen verschont bleiben (man kann nicht alle Probleme nur mit geeignetem Training vermeiden, Leistungssport ist immer grenzwertig und die Kraft einer Valerie Adams muss auch das Skelett "aushalten").
Wir müssen weg von diesem "Weltrekordeblick" (obwohl natürlich in einer "Zahlensportart" wie der LA immer verlockend) und uns auf den sportlichen Wettkampf und Vergleich konzentrieren. Einen Usain Bolt der vorn davonfliegt finde ich persönlich weniger spannend, als einen Wettkampf in dem zwei oder mehr gleich starke Athleten bis zum Schluss fighten (der Berlin Marathon gefiel mir und er hätte mir auch ohne WR gefallen).
) als auch Mutter waren überdurchschnittlich groß und kräftig (Mutter hatte vermutlich auch einen leichten Gen-Defekt, sie starb als Valerie 15 war). Ihre Karriere wäre wohl auch glatter verlaufen wenn nicht öfter private Probleme dazwischen gekommen wären. Sie hatte von Kindheit bis 2009 immer Kirsten Hellier (ehemalige Speerwerferin) als Trainerin, die sie sehr kontrolliert und stetig aufbaute. Wie viele Athleten gibt es also mit den optimalen Voraussetzungen, die zudem in beste Trainerhände gelangen, ein ideales Familien- und Privatleben führen, wirtschaftlich gut unterstützt oder unabhängig sind und von Verletzungen verschont bleiben (man kann nicht alle Probleme nur mit geeignetem Training vermeiden, Leistungssport ist immer grenzwertig und die Kraft einer Valerie Adams muss auch das Skelett "aushalten").
Wir müssen weg von diesem "Weltrekordeblick" (obwohl natürlich in einer "Zahlensportart" wie der LA immer verlockend) und uns auf den sportlichen Wettkampf und Vergleich konzentrieren. Einen Usain Bolt der vorn davonfliegt finde ich persönlich weniger spannend, als einen Wettkampf in dem zwei oder mehr gleich starke Athleten bis zum Schluss fighten (der Berlin Marathon gefiel mir und er hätte mir auch ohne WR gefallen).

