(17.09.2014, 12:11)Sebastian schrieb: Das Argument habe ich ehrlich gesagt von Anfang an nicht verstanden.
Es verbietet doch niemand den Leuten Sport zu treiben? Im Gegenteil betreiben ja auch viele Menschen Sportarten, die kaum oder gar nicht reguliert oder kodifiziert sind, also wirklich nur aus "Spaß an der Freud".
Vor diesem Hintergrund zu argumentieren, dass eine neuartige Mehrkampfpunktetabelle "zu Lasten der Athleten" ginge finde ich dann doch....albern (sorry, ich will wirklich niemandem zu nahe treten) Unabhängig von irgendwelchen abstrakten Punktetabellen kann doch der Amateur bzw. Freizeitsportler völlig unbeeindruckt davon weiter seinen Sport ausüben?
In dem Moment wo man dann an Wettkämpfen und da eben dann auch ganz hochklassigen teilnimmt, sieht das eben schon wieder anders aus. Da hat man sich einem Regelwerk zu unterwerfen.
Dass ein neues Regelwerk IMMER irgendwen benachteiligen muss, liegt in der Natur der Sache, aber mit der obigen Argumentation darf man dann eben nie irgendwas an egal welchem Sport ändern und das ist dann vielleicht auch nicht mehr ganz zeitgemäß.
Du hast geschrieben, dass der ganze Sport nur für die Zuschauer betrieben wird, und deswegen auch die Zuschauer entscheiden sollten. Aber die meisten Athelten betreieben den Sport nicht für die Zuschauer, sondern für sich selber. Und auch die meisten Profileichtathleten betreiben den Sport nicht extra für das Publikum, sonst wären sie wahrscheinlich Fußballer geworden.
Aber leider ist es inzwischen so, dass der Zuschauer über das TV viel Einfluss auf die Sportarten hat und da Änderungen durchgesetzt werden, die manchmal nicht dem Sport helfen. Und die dann eben auch den Hobbysportler treffen der an einer Kreismeisterschaft teilnehmen möchte, den auch der muss sich an die Regeln halten.

