11.09.2014, 14:18
Lieber gera,
ich habe mich aus zwei Gründen zurückgehalten:
1.) Ich will deine Wertung gar nicht als falsch oder unzureichend darstellen, mathematisch ist sie sicher "korrekter" als die Aktuelle (korrekter in Bezug auf die Gleichmäßigkeit der Verteilung)
2.) Einem Arthur Abele sind die Punkte für 110 Hürden UND Kugelstoß gerade recht, ist er doch Nutznießer der bisherigen Wertung - da können es nicht viele ihm gleich tun - er würde von einer "gerechteren" Lösung "benachteiligt". Die Anführungszeichen weil diese Beurteilung natürlich auch eine subjektive ist, JEDE Veränderung wird den einen Athleten benachteiligen und einen anderen bevorteilen, das liegt in der Natur der Sache.
Ich bin vor allem gegen eine Änderung, weil ich meine Leistungen genau zu der Zeit erbrachte als die neue Tabelle (84) kam. Dies war wenn ich das richtig erinnere die 6.te (!) veränderte Tabelle seit Beginn des Zehnkampfes 1912… Ich beendete einige Jahre danach meine Karriere, meine Werte von vor und nach der Veränderung waren marginal unterschiedlich, bei einigen anderen deutlich (in beide Richtungen)! Wem also hilft eine neue "Gerechtigkeit"? Auch sie ist willkürlich, weil die Punktefestlegung nur willkürlich sein kann! Gäbe es ein "absolutes Maß" wäre ich dafür, aber das GIBT ES NICHT! (Minimum, Maximum, Progression, Stufung, Leistungwerte der besten / aller Zehnkämpfer müssen gewichtet werden… per Abstimmung? Durch welche "geniale absolute Rechnung"?)
Nimmt man die Wetrekorde der Einzeldiziplinen und errechnet einen Zehnkampf, kommt man auf 13372 Punkte - ein Zehnkämpfer erbringt also eigentlich "durchschnittliche Leistungen"- die Weltrekorde verändern sich, die Leistungen der Zehnkämpfer in den Diziplinen ändern sich (auch durch die Technik, wie etwa im Stabhoch oder Speerwurf). Robert Harting schlägt eine minimale Veränderung der Gewichte bei den Wurfdiziplinen vor um die alten Doping-Rekorde loszuwerden, international findet man den Vorschlag gar nicht so unsympathisch (lassen sich halt neue Rekorde vermarkten …). Dann gibt es einen neue Tabelle? Nach einigen Jahren ist das alles "Schnee von gestern", nicht so für die jeweils aktuellen Athleten - "Gerechtigkeit" durch die "Ungerechtigkeit" gegenüber den gerade Aktiven? (Und natürlich von Theoretikern + Funktionären, die Athleten haben kein Mitspracherecht? So wäre jedenfalls das Prozedere, oder hat man schon mal Athleten gefragt BEVOR es Änderungen gab…)
Dieser letzte Punkt ist mein Hauptargument gegen eine neue Wertung und da bin ich auch nicht vom Gegenteil zu überzeugen! (GAAANZ subjektiv
)
ich habe mich aus zwei Gründen zurückgehalten:
1.) Ich will deine Wertung gar nicht als falsch oder unzureichend darstellen, mathematisch ist sie sicher "korrekter" als die Aktuelle (korrekter in Bezug auf die Gleichmäßigkeit der Verteilung)
2.) Einem Arthur Abele sind die Punkte für 110 Hürden UND Kugelstoß gerade recht, ist er doch Nutznießer der bisherigen Wertung - da können es nicht viele ihm gleich tun - er würde von einer "gerechteren" Lösung "benachteiligt". Die Anführungszeichen weil diese Beurteilung natürlich auch eine subjektive ist, JEDE Veränderung wird den einen Athleten benachteiligen und einen anderen bevorteilen, das liegt in der Natur der Sache.
Ich bin vor allem gegen eine Änderung, weil ich meine Leistungen genau zu der Zeit erbrachte als die neue Tabelle (84) kam. Dies war wenn ich das richtig erinnere die 6.te (!) veränderte Tabelle seit Beginn des Zehnkampfes 1912… Ich beendete einige Jahre danach meine Karriere, meine Werte von vor und nach der Veränderung waren marginal unterschiedlich, bei einigen anderen deutlich (in beide Richtungen)! Wem also hilft eine neue "Gerechtigkeit"? Auch sie ist willkürlich, weil die Punktefestlegung nur willkürlich sein kann! Gäbe es ein "absolutes Maß" wäre ich dafür, aber das GIBT ES NICHT! (Minimum, Maximum, Progression, Stufung, Leistungwerte der besten / aller Zehnkämpfer müssen gewichtet werden… per Abstimmung? Durch welche "geniale absolute Rechnung"?)
Nimmt man die Wetrekorde der Einzeldiziplinen und errechnet einen Zehnkampf, kommt man auf 13372 Punkte - ein Zehnkämpfer erbringt also eigentlich "durchschnittliche Leistungen"- die Weltrekorde verändern sich, die Leistungen der Zehnkämpfer in den Diziplinen ändern sich (auch durch die Technik, wie etwa im Stabhoch oder Speerwurf). Robert Harting schlägt eine minimale Veränderung der Gewichte bei den Wurfdiziplinen vor um die alten Doping-Rekorde loszuwerden, international findet man den Vorschlag gar nicht so unsympathisch (lassen sich halt neue Rekorde vermarkten …). Dann gibt es einen neue Tabelle? Nach einigen Jahren ist das alles "Schnee von gestern", nicht so für die jeweils aktuellen Athleten - "Gerechtigkeit" durch die "Ungerechtigkeit" gegenüber den gerade Aktiven? (Und natürlich von Theoretikern + Funktionären, die Athleten haben kein Mitspracherecht? So wäre jedenfalls das Prozedere, oder hat man schon mal Athleten gefragt BEVOR es Änderungen gab…)
Dieser letzte Punkt ist mein Hauptargument gegen eine neue Wertung und da bin ich auch nicht vom Gegenteil zu überzeugen! (GAAANZ subjektiv
