05.09.2014, 15:24
Viele Seiten, viele Beiträge und fast noch mehr Vorschläge 
Wenn man sich die Mühe machen würde alle genannten Argumente und Meinungen zusammenzutragen, wäre man erstaunt was alles den Mehrkampf "gerechter" machen soll / kann…
In der Summe haben alle Vorschläge einen Haken, sie versuchen "Gerechtigkeit" auf Kosten anderer zu erzielen - sogar Gera's ausgeklügelte Rechnungen (eine sehr sorgfältige Arbeit!). Der Grund Änderungen abzulehnen beruht darauf, dass der Zehnkampf über einen lange Tradition verfügt, Athleten trainieren viele Jahre lang um ihr Optimum zu erreichen, das Prozedere ist bekannt, weswegen etwa "Gundersen" den Wettkampf "entstellen" würde, bzw. den Diziplinenvergleich stört. Auch eine "gerechtere Verteilung der Punkte" innerhalb der Diziplinen, mit Progression, Minimum- und Maximumwerten, Orientierung am WR- oder Durchschnittsleistunge der Besten und und und, führt letztlich nur zu einem, einer Verschiebung der Wertigkeiten und damit einer Ungerechtigkeit der bisherigen "Vorteilsnehmer"!
Den 10-Kampf an den leistungsschwächeren Athleten der AK orientieren? Wir sprechen hier vom olympischen "König der Athleten" nicht vom König der Seniorensportler (nicht despektierlich gemeint, aber zur Orientierung der Punkteverteilung bitte nicht!)
Die Veränderung der Progressionen und / oder Orientierung zum WR hat aber noch einen anderen Haken, nämlich dass es statistisch "netter" aussieht (um dem gerechter mal eiin anderes Adektiv gegenüber zu stellen), aber nicht die Wahrscheinlichkeiten einer Leistung im echten Wettkampf berücksichtigt. (sieht man auch sehr schön an den "theoretischen" Weltrekorden).
Das Ziel ist und muss es bleiben, den besten Athleten zu ermitteln, dazu darf nicht ein 6m Stabochsprung, oder ein 21m Kugelstoß den Wettkampf über alle Diziplinen auf den Kopf stellen. Da herrscht glaube ich Einigkeit, aber EINE schwächere Leistung dürfte nicht durch eine "gerechtere Punktverteilung" einem guten Athleten jede Chance nehmen, diese auszugleichen! Zehnkämpfer haben in der Regel nicht viele Wettkämpfe im Leben (3 pro Jahr sind oft schon viel), ihr Leistungsmaximum oft nur über 7-8 Jahre, dass sind dann ohne Ausfälle max. 24 Wettkämpfe. Von diesen sind natürlich nicht alle optimal so dass sie in vielleicht 10 Wettkämpfen ein Leistungsoptimum unter guten äußeren Bedingungen erzielen können.
Fragt sich eigentlich niemand von den Theoretikern einer "gerechten Punktevergabe" weswegen die aktivemZehnkämpfer eine Änderung oft vehement ablehnen? Sie kennen die Argumente gegen eine Änderung recht gut, aber denen die dafür sprechen sprechen sie eine wichtige Bedeutung eher ab, "spinnen" die also alle?
Zu den Zahlbeispielen mal ein einfaches Rechenexempel (keine Angst keine Formeln…) wenn 12,88sec für die Hürden und 20,40 m im Kugelstoßen (als genannte Beispiele) so "ungerecht" sind, rechnet doch einfach mal die Wahrscheinlichkeit aus mit der jemand diese Leistungen erbringt! Abele z.B. erreicht in einem Fall 76% davon und im anderen 75%, dafür hat er in anderen Diziplinen mehr Streubreite.
Wer ernsthaft nicht nur mathematische Zahlenkolonnen und Formeln zum Maßstab nimmt, wird festellen: Es gibt nur eine subjektive Gerechtigkeit, weil Punkte und Punkteverteilung im Diziplinenvergleich immer subjektiv sind.

Wenn man sich die Mühe machen würde alle genannten Argumente und Meinungen zusammenzutragen, wäre man erstaunt was alles den Mehrkampf "gerechter" machen soll / kann…
In der Summe haben alle Vorschläge einen Haken, sie versuchen "Gerechtigkeit" auf Kosten anderer zu erzielen - sogar Gera's ausgeklügelte Rechnungen (eine sehr sorgfältige Arbeit!). Der Grund Änderungen abzulehnen beruht darauf, dass der Zehnkampf über einen lange Tradition verfügt, Athleten trainieren viele Jahre lang um ihr Optimum zu erreichen, das Prozedere ist bekannt, weswegen etwa "Gundersen" den Wettkampf "entstellen" würde, bzw. den Diziplinenvergleich stört. Auch eine "gerechtere Verteilung der Punkte" innerhalb der Diziplinen, mit Progression, Minimum- und Maximumwerten, Orientierung am WR- oder Durchschnittsleistunge der Besten und und und, führt letztlich nur zu einem, einer Verschiebung der Wertigkeiten und damit einer Ungerechtigkeit der bisherigen "Vorteilsnehmer"!
Den 10-Kampf an den leistungsschwächeren Athleten der AK orientieren? Wir sprechen hier vom olympischen "König der Athleten" nicht vom König der Seniorensportler (nicht despektierlich gemeint, aber zur Orientierung der Punkteverteilung bitte nicht!)
Die Veränderung der Progressionen und / oder Orientierung zum WR hat aber noch einen anderen Haken, nämlich dass es statistisch "netter" aussieht (um dem gerechter mal eiin anderes Adektiv gegenüber zu stellen), aber nicht die Wahrscheinlichkeiten einer Leistung im echten Wettkampf berücksichtigt. (sieht man auch sehr schön an den "theoretischen" Weltrekorden).
Das Ziel ist und muss es bleiben, den besten Athleten zu ermitteln, dazu darf nicht ein 6m Stabochsprung, oder ein 21m Kugelstoß den Wettkampf über alle Diziplinen auf den Kopf stellen. Da herrscht glaube ich Einigkeit, aber EINE schwächere Leistung dürfte nicht durch eine "gerechtere Punktverteilung" einem guten Athleten jede Chance nehmen, diese auszugleichen! Zehnkämpfer haben in der Regel nicht viele Wettkämpfe im Leben (3 pro Jahr sind oft schon viel), ihr Leistungsmaximum oft nur über 7-8 Jahre, dass sind dann ohne Ausfälle max. 24 Wettkämpfe. Von diesen sind natürlich nicht alle optimal so dass sie in vielleicht 10 Wettkämpfen ein Leistungsoptimum unter guten äußeren Bedingungen erzielen können.
Fragt sich eigentlich niemand von den Theoretikern einer "gerechten Punktevergabe" weswegen die aktivemZehnkämpfer eine Änderung oft vehement ablehnen? Sie kennen die Argumente gegen eine Änderung recht gut, aber denen die dafür sprechen sprechen sie eine wichtige Bedeutung eher ab, "spinnen" die also alle?
Zu den Zahlbeispielen mal ein einfaches Rechenexempel (keine Angst keine Formeln…) wenn 12,88sec für die Hürden und 20,40 m im Kugelstoßen (als genannte Beispiele) so "ungerecht" sind, rechnet doch einfach mal die Wahrscheinlichkeit aus mit der jemand diese Leistungen erbringt! Abele z.B. erreicht in einem Fall 76% davon und im anderen 75%, dafür hat er in anderen Diziplinen mehr Streubreite.
Wer ernsthaft nicht nur mathematische Zahlenkolonnen und Formeln zum Maßstab nimmt, wird festellen: Es gibt nur eine subjektive Gerechtigkeit, weil Punkte und Punkteverteilung im Diziplinenvergleich immer subjektiv sind.