(04.09.2014, 07:03)Sebastian schrieb: Aber wie sehen das denn gerade "Aktive" mit der "Basis" der Punktetabelle? Ist es gut und wünschenswert, dass man da auf "Spitzenleistungen" der Spezialisten abstellt oder sollte nicht als Basis die Spitzenleistung der Zehnkämpfer dienen? Da gibt es in der Zwischenzeit ja auch ausreichend Vergleichsmaterial und die absoluten Spitzenleistungen im Zehnkampf ändern sich ja auch nicht sooo oft, als dass das ein unüberbrückbares Problem wäredas würde aber wie gesagt den zehnkampf verändern, da es athleten belohnt, die in disziplinen gut sind wo zehnkämpfer in der regel eher "schlecht" sind.
so gibt es z.b einige zehnkämpfer die um 10.40 laufen können, aber eigentlich keinen der 18.30 stoßen kann (was etwa die gleichen punkte gibt).
absolut gesehen sind 10.40 aber nicht schlechter als 18m (wenn man bestenlisten der spezialisten anschaut), es ist einfach so, dass das training und der körperbau eines zehnkämpfers eher 10.40 zulässt als 18m.
soll man die aktuellen zehnkämpfer dafür bestrafen, dass die zehnkämpfer der vergangenheit schlechter im kugelstoßen als im 100m lauf waren? damit würde man nämlich die schwächeren disziplinen fördern und damit sogar vermutlich die zehnkämpfer sogar noch mehr zu allroundern machen und stärkén wegnehmen (weil sie eben in ihren stärken opfern müssten um in ihren schwächen besser zu werden.
da die schwächen ja vor allem den wurf (da vor allem diskus und kugel) umfassen (1500 auch, aber da könnte man wohl nichts machen, weil man für den wurf zulegen müsste), würde das wohl dazu führen, dass die zehnkämpfer so 100 kilo oder mehr wiegen, 11.20 laufen und dafür 18/57 m im wurf schaffen.
die klassischen stärken wie 110H oder weitsprung würden dagegen abgewertet werden.