08.11.2021, 17:05
RED-S ist kein leichtathletikspezifisches Problem! Immer wenn Erfolg und Gewicht (abnehmen) eine Symbiose eingehen sollen (weniger Gewicht bringt den Erfolg… ) kann es zu Problemen kommen. (Ausdauersportarten, Hochsprung aber auch Gewichtsklassen im Kampf- und Kraftsport)
Aber auch ohne Sport sollte man die Anorexie nicht unterschätzen, mittlerweile betrifft sie schon einen gar nicht so kleinen Anteil bei den Mädchen, doch auch bei Jungen ist dieses Bild nicht mehr unbekannt.
Hungern müssen ist schon dramatisch genug (in vielen Gegenden der Welt hungern die Menschen aber nicht freiwillig), aber Hungern in einer Überflussgesellschaft führt fast zwangsläufig auch zu psychischen Problemen - der Hormonhaushalt wird in der Breite gestört und über längere Zeit aus dem Tritt gekommen kann das lang- und längstfristige Auswirkungen haben. (z.B. Einsetzen der Menopause schon in den mittleren 30er Jahre, frühe Osteoporose, Suizidgedanken / schwere Depressionen, Dauererschöpfungszustände…)
Im Grunde genommen wie Doping: kurzfristige Erfolge können langfristige Spätfolgen haben. Im Sport deswegen so gefährlich, weil die Erfolge die Probleme lange überdecken können, Erfolg kann zur Sucht werden, erste Nebenwirkungen werden gern ignoriert. Ich kenne eine junge Frau, deren Eltern seit ca. 15 Jahren immer wieder, oder immer noch um ihr Leben kämpfen… Sie selbst erkennt das Problem mittlerweile, trotzdem gelingt es ihr nicht wirklich dagegen anzukämpfen, auch weil mittlerweile die körperlichen Schäden gravierend sind!
Aber auch ohne Sport sollte man die Anorexie nicht unterschätzen, mittlerweile betrifft sie schon einen gar nicht so kleinen Anteil bei den Mädchen, doch auch bei Jungen ist dieses Bild nicht mehr unbekannt.
Hungern müssen ist schon dramatisch genug (in vielen Gegenden der Welt hungern die Menschen aber nicht freiwillig), aber Hungern in einer Überflussgesellschaft führt fast zwangsläufig auch zu psychischen Problemen - der Hormonhaushalt wird in der Breite gestört und über längere Zeit aus dem Tritt gekommen kann das lang- und längstfristige Auswirkungen haben. (z.B. Einsetzen der Menopause schon in den mittleren 30er Jahre, frühe Osteoporose, Suizidgedanken / schwere Depressionen, Dauererschöpfungszustände…)
Im Grunde genommen wie Doping: kurzfristige Erfolge können langfristige Spätfolgen haben. Im Sport deswegen so gefährlich, weil die Erfolge die Probleme lange überdecken können, Erfolg kann zur Sucht werden, erste Nebenwirkungen werden gern ignoriert. Ich kenne eine junge Frau, deren Eltern seit ca. 15 Jahren immer wieder, oder immer noch um ihr Leben kämpfen… Sie selbst erkennt das Problem mittlerweile, trotzdem gelingt es ihr nicht wirklich dagegen anzukämpfen, auch weil mittlerweile die körperlichen Schäden gravierend sind!

