22.09.2021, 16:51
(22.09.2021, 15:21)Gertrud schrieb:Ich habe jetzt unmittelbar kein Video greifbar. Aber ich meine mich zu erinnern, dass es bei MM etwa 8-10 Schritte vor dem Brett häufig eine starke Unregelmäßigkeit gibt. Dabei nimmt sie plötzlich eine fast schreckhaft ausweichende Haltung mit stark arythmischer Armarbeit links ein. Bei sehr guten Sprüngen, bei denen Sie dann auch den Balken satt trifft, tritt dies meist nicht auf. Ich glaube nicht, dass dies mit der Kontrolle einer Zwischenmarke zusammenhängt. Ich schätze MM als so versiert ein, dass sie nicht selbst ihre Zwischenmarken kontrolliert. Aber möglicherweise passiert da etwas im "Bewegungsfilm". Vielleicht reagiert sie auf ein bewusstes Erkennen eines Ereignisses. Es sieht fast so aus, dass sie das Gefühl hat, zu schnell zu werden.(22.09.2021, 14:41)Halloo schrieb:(22.09.2021, 14:34)Halloo schrieb:Zitat: Frau Schäfer, wie ist es möglich, dass sich unterschiedliche Anläufe automatisieren können? Vielleicht ergibt sich ein wissenschschaftlicher Hinweis in ihren Recherchen. Wlad würde vielleicht vom Wissen der Zukunft schreibenSie erwähnten zu diesem Thema, dass sie eine Vermutung für Malaikas Anlaufschwäche haben. Sollte das in Richtung meiner kürzlichen Vermutung/Frage (psych. Lernfähigkeit) gehen? In diesem Fall würden sich Trainer weiterhin die Zähne ausbeißen.
Man kann auch automatisieren, dass man systemlos agiert und festgelegt ist. Sie ist sozusagen 10-50 cm im Brettbereich automatisiert. Danach kann man fast die Uhr stellen. Sie trifft nicht das Brett automatisch, sondern verfehlt es automatisch. Es gibt Blockaden, die psychischer oder/und physischer Natur sind. Es wird im Laufe der Zeit immer schwieriger, festgefahrene Abläufe zu entriegeln.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie der Meinung sind, man könne Athletinnen wie Moguenara oder Mihambo keinen präzisen Anlauf mehr beibringen?
Gertrud

