27.03.2014, 18:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.03.2014, 18:55 von Hellmuth K l i m m e r.)
Das Traurige an der Entwicklung ist, dass sich in den Kommunen zu wenige gegen die Macht der Fußballer und deren Lobby auflehnen. Die Petition der LA gegen das Schleifen ihres traditionellen Ernst-Abbe-Stadions in Jena fand zu wenig Unterstützung (auch hier im Forum!). Das Ergebnis: Die ziemlich neue TARTAN-Anlage (blau!) soll in 1 ... 2 Jahren wegen der Forderung der Fußballer, "die Zuschauer näher ans Spielfeld bringen zu wollen", zurückgebaut werden, und in der Nähe soll eine kleine Trainingsanlage, nicht vergleichbar mir dem tollen Sportfeld des ehem. VEB Carl Zeiss Jena, gebaut werden. 
In der DDR war es vielerorts so, dass LA-Stadien von Großbetrieben unterstützt wurden (finanziel, personell). So wars in Jena durch die potenten Zeiss-Werke, in Halle durch die chemischen Großbetriebe in Schkopau aber auch anderswo.
Heuer sehen sich die klammen Kommunen nicht mehr in der Lage, Ähnliches zu tun - und wenn Zuschüsse, dann für den ohnehin schon bestens situierten DFB.
Ich befürchte, in meinem mitteldeutschen Umfeld wirds weiter so gehen. Schon spricht man über Erfurt, und Dresden, Chemnitz, Cottbus, ... sind auch schon nicht mehr in der Lage Großveranstaltungen zu organisieren - die Stadien verfallen und eines Tages werden sie abgerissen.
Die traurigste Geschicht war vor knapp 20 Jahren der Rückbau der Leipziger Zentralstadions zur reinem Fußball-Arena. Eine kleine Trainigsanlage daneben (DHfK-"Nordanlage") sollte es ersetzen. Zwar werden heute wohl nie wieder 110 000 Zuschauer kommen (wie in den 60er Jahren zum "Messesportfest"), aber mit der Beseitigung von LA-Stadien allüberall tötet man "uns".
H. Klimmer / sen.

In der DDR war es vielerorts so, dass LA-Stadien von Großbetrieben unterstützt wurden (finanziel, personell). So wars in Jena durch die potenten Zeiss-Werke, in Halle durch die chemischen Großbetriebe in Schkopau aber auch anderswo.
Heuer sehen sich die klammen Kommunen nicht mehr in der Lage, Ähnliches zu tun - und wenn Zuschüsse, dann für den ohnehin schon bestens situierten DFB.

Ich befürchte, in meinem mitteldeutschen Umfeld wirds weiter so gehen. Schon spricht man über Erfurt, und Dresden, Chemnitz, Cottbus, ... sind auch schon nicht mehr in der Lage Großveranstaltungen zu organisieren - die Stadien verfallen und eines Tages werden sie abgerissen.
Die traurigste Geschicht war vor knapp 20 Jahren der Rückbau der Leipziger Zentralstadions zur reinem Fußball-Arena. Eine kleine Trainigsanlage daneben (DHfK-"Nordanlage") sollte es ersetzen. Zwar werden heute wohl nie wieder 110 000 Zuschauer kommen (wie in den 60er Jahren zum "Messesportfest"), aber mit der Beseitigung von LA-Stadien allüberall tötet man "uns".
H. Klimmer / sen.

