(14.12.2019, 16:33)dominikk85 schrieb: Es gibt natürlich in der Peripherie sehr innovative Trainer die man ihr Ding machen lassen sollte. Einem salazar - unabhängig vom doping sagt die ustaf auch nicht was er zu tun hat), aber es gibt in der Peripherie auch genug Trainer die sich nie fortbilden und und einfach das trainieren lassen was sie vor 30 Jahren als Athleten selber trainiert haben.
Das ist schon ein großer Spagat für den dlv, man muss die unicorns ihr Ding machen lassen, aber die Schwächen oder zeitlich eingeschränkten Trainer unterstützen.
Natürlich sollten diese Schwachen Trainer keine top Talente bekommen, aber auf dem Kinder und jugendniveau kann man halt froh sein überhaupt einen "betreuer" für die kids zu haben der willens ist seine Freizeit zu opfern und das ist halt auch Realität.
Klar wenn wir 120 40 jährige Gertrud Schäfers Klonen könnten die willens und fähig sind ihre Freizeit völlig auf das Thema zu fokussieren wäre das vielleicht besser, aber das ist wohl eher nicht realistisch und die meisten Trainer arbeiten halt 40+ Stunden und eine Familie die meckert warum man so lange weg ist...
Ich habe von vorneherein alles ausgeschaltet, was mich an meiner Passion stören konnte. Ich wollte unbeschwert jederzeit diese Leidenschaft ausleben. Ich lebe auch heute noch so, dass ich in jedem Moment eigentlich das tun kann, was ich mir vorstelle. Das hat große Vorteile, aber auch natürlich Nachteile. Was will man? Wie ist man selbst glücklich? Ich wollte nie solche emotionalen "Zwickmühlen", ich wollte die Leichtathletik pur. Für mich gab es im Grunde keine Opfer, die ich bringen musste, sondern sehr gut besetzte Freizeiten. Das ist einfach eine andere Betrachtungsweise.
Daher komme ich heute mit meiner Entscheidungsfreudigkeit im Krankheitsfall auch besser als viele andere in der Position zurecht. Ich nehme Sachen so an, wie sie nun mal sind und treffe Entscheidungen und bleibe nicht im "Niemandsland" der Emotionen. Ich habe mich positioniert - fertig!
Gertrud

