Das generelle Problem im Radsport ist, dass gerade bei einer großen Tour, die Belastung für den Körper -medizinisch gesehen - diesen massiv überfordert. Die verbrauchte Menge an Kalorien ist durch eine normale Nahrungsaufnahme nicht zu kompensieren, der früher oft genutzte nächtliche Tropf nicht mehr erlaubt, also wird Raubbau als Prinzip betrieben. Bei dieser Gratwanderung kommt es schnell zu Kipppunkten, wenn auch nur eine Kleinigkeit aus dem Rahmen fällt: Magenverstimmung, Schlafstörung, leichter Infekt (auch wenn mit erlaubter Medikation gedämpft).
Das Risiko ist also unter diesen Umständen schon hoch, wenn sich dazu noch die gestiegene Geschwindigkeit (>50 km/h Schnitt über mehrere Stunden), riskante Abfahrten (so das teilweise die Motorradkameras nicht folgen können), Straßenschäden, (bescheuerte) Zuschauer dazugesellen, sind gefährliche Unfälle vorprogrammiert.
Das Doping in vielen Sportarten zur Pest wurde, ist bekannt, dass Sport, bei dem es um eine Menge Geld geht, zum Betrug reizt ebenfalls erklärlich (menschlich). Die Tour als das höchste erstrebenswerte Ziel lässt dann einige zu unsportlichen Mittel greifen und das wird sich nicht wesentlich ändern.
Kommt man dem Ziel eines sauberen Sports mit nächtlichen Tests näher? Ich fürchte nur unwesentlich, man wird einige wenige erwischen, aber es bleibt "das Hase und Igel Rennen" zwischen Dopingjägern und Dopingbetrügern. Trotzdem möchte ich die nächtlichen Tests nicht gänzlich abschreiben, ein Warnschuss, dass es auch die ganz großen Namen erwischen kann, wird vielleicht andere ein wenig mehr abschrecken - wirkt schon fast ein wenig verzweifelt …
Jeder der mal vor einem wichtigen Wettkampf nicht schlafen konnte, weiß wie sehr dies die Leistung beeinträchtigen kann, die Situation ist irgendwie festgefahren, vielleicht helfen wirklich nur bessere, neue Testmethoden. Die Zeiten (Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre) als ich Zehnkampf betrieben habe, wo nahezu ungehindert drauflos gedopt wurde, wünsche ich mir aber auf keinen Fall zurück. Ich habe zum Glück davon abgesehen - für die Spitze hätte es auch mit "Nachhelfen" nicht gereicht und ich habe auch einige heftige Nebenwirkungen bei einigen Konkurrenten gesehen (bis zur Sportinvalidität).
Das Risiko ist also unter diesen Umständen schon hoch, wenn sich dazu noch die gestiegene Geschwindigkeit (>50 km/h Schnitt über mehrere Stunden), riskante Abfahrten (so das teilweise die Motorradkameras nicht folgen können), Straßenschäden, (bescheuerte) Zuschauer dazugesellen, sind gefährliche Unfälle vorprogrammiert.
Das Doping in vielen Sportarten zur Pest wurde, ist bekannt, dass Sport, bei dem es um eine Menge Geld geht, zum Betrug reizt ebenfalls erklärlich (menschlich). Die Tour als das höchste erstrebenswerte Ziel lässt dann einige zu unsportlichen Mittel greifen und das wird sich nicht wesentlich ändern.
Kommt man dem Ziel eines sauberen Sports mit nächtlichen Tests näher? Ich fürchte nur unwesentlich, man wird einige wenige erwischen, aber es bleibt "das Hase und Igel Rennen" zwischen Dopingjägern und Dopingbetrügern. Trotzdem möchte ich die nächtlichen Tests nicht gänzlich abschreiben, ein Warnschuss, dass es auch die ganz großen Namen erwischen kann, wird vielleicht andere ein wenig mehr abschrecken - wirkt schon fast ein wenig verzweifelt …
Jeder der mal vor einem wichtigen Wettkampf nicht schlafen konnte, weiß wie sehr dies die Leistung beeinträchtigen kann, die Situation ist irgendwie festgefahren, vielleicht helfen wirklich nur bessere, neue Testmethoden. Die Zeiten (Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre) als ich Zehnkampf betrieben habe, wo nahezu ungehindert drauflos gedopt wurde, wünsche ich mir aber auf keinen Fall zurück. Ich habe zum Glück davon abgesehen - für die Spitze hätte es auch mit "Nachhelfen" nicht gereicht und ich habe auch einige heftige Nebenwirkungen bei einigen Konkurrenten gesehen (bis zur Sportinvalidität).

