05.10.2026, 16:32
Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte.
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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah
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05.10.2026, 16:32
Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte.
Gestern, 08:00
(05.10.2026, 16:32)criso1234 schrieb: Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte. Wirklich sehr interessant. Der SZ-Redakteur hatte Einblick die Originaldokumente und geht davon aus, dass das ein vollständiger oder zumind. ein nahezu vollständiger Einblick war. Owen hat nach seinen Angaben die Probe nicht verweigert, sondern gesagt, dass er jetzt keine Probe abgeben kann, weil er schon auf der Toilette war. Dass der Kontrolleuer Owen nochmals angerufen hat wegen einer Unterschrift bestätigen beide Seite. Die Versionen gehen bei der Belehrung der Konsequenzen auseinander. Der Kontrolleur rief Owen nochmals an wegen einer Unterschrift. Dass die Belehrung während des Telefonats erfolgte, kann man ausschließen. Wie schon früher angemerkt, macht es für Owen keinen Unterschied in den Konsequenzen, zu unterschreiben, dass er für 4 Jahre gesperrt werden kann oder gar nicht umzudrehen. Also bleibt nur der Zeitraum für das zweite Aufeinandertreffen, dass hier die entsprechende Belehrung der Konsequenzen erfolgte. Da kann sich jetzt jeder seine Meinung bilden, warum ein Kontrolleur, der die einfachsten Abläufe nicht kennt, hintenraus formal alles richtig macht.
Gestern, 08:41
(05.10.2026, 16:32)criso1234 schrieb: Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte. Der SZ-Redakteur ist Johannes Knuth, der sich als Ex-Zehnkämpfer u.a. und das durchaus kritisch um LA bei der SZ kümmert. In diesem Podcast werden eher Argumente für Ansah thematisiert, aber auch was gegen ihn spricht. Vor allem, es bleibt dabei, dass Ansah den Kontrolleur ohne abgegebene Probe verlassen hat. Es gibt ein neues Detail, was wir hier glaub ich noch nicht hatten: Ansah soll seinen Flug nach Monaco nicht in ADAMS eingetragen haben. Das wäre auf jeden Fall ein Fehler von ihm und hat vermutlich erst zu der ganzen Problematik, dass der Kontrolleur zur falschen Zeit bei ihm war, geführt.
Gestern, 09:23
(Gestern, 08:00)aj_runner schrieb:(05.10.2026, 16:32)criso1234 schrieb: Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte. Der SZ-Redakteur ist leider nicht neutral und streut zu viel seiner eigenen Meinung ein. Das Szenario, dass Ansah sich über die Kontrolle aufregt, dass gar kein sachliches Gespräch zwischen Ansah und dem Kontrolleur stattgefunden hat und Ansah erstmal einfach geht/wegfährt, steht natürlich auch im Raum. Auf Ansahs erstem Statement auf Insta kommt nämlich das völlige Unverständnis über die Kontrolle zum Ausdruck.
Gestern, 09:33
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, betonte ja Ansah auch ganz arg, dass der Kontrolleur außerhalb des Zeitfensters kam. Was ja auch zu dem Punkt "Unverständnis über die Kontrolle" passt. Was dann ja auch mit Freuden von diversen Medien in ihren Berichten und auch von ganz vielen Leuten in den Kommentaren aufgegriffen wurde, das das alles illegal ist was die NADA da macht, da nicht im Zeitfenster...
Gestern, 10:20
@muffmann: Dass Du zu dem Ergebnis kommst, das Interview sei parteiisch zeigt schon, wie diametral unterschiedlich Informationen aufgenommen werden. Hast Du überhaupt den kompletten Podcast gehört oder nur Ausschnitte?
Fakt ist, dass Owen eine ausführliche Stellungnahme gemacht hat und die Stellungnahme seitens der Nada sehr spärlich ist. Zum Beispiel behauptet die Nada, dass der Kontrolleur mehrfach umfangreich auf die Konsequenzen hingewiesen hat. Es wird aber nicht erwähnt, wo und wann das passiert sein soll. Allein das Zeitfenster, dass jmd. auf dem Weg zu Flughafen umdreht, um schnell etwas zu unterschreiben, ist sehr klein, um mehrfach darauf hinzuweisen. Vorallem auch die Begründung, wie der Kontrolleur Owen überzeugt haben soll, nochmals umzudrehen, wird interessant sein, im Verfahren zu erfahren. Doch zurück zu Deinem Vorwurf der Einseitigkeit: Es werden an mehreren Stellen beide Positionen beleuchtet (zum Beispiel: Was hätte Owen anders machen können? Muss man von einem Athleten, der bereits 42 Proben abgegeben hat, ein anderes Verhalten erwarten?) und es wird permanent darauf hingewiesen, dass man nicht weiß, ob noch ergänzende Informationen eingereicht werden. An der Stelle will ich den Podcast-Host auch ausdrücklich loben, der ja eher "seichte" Podcast-Unterhaltung macht und hier wirklich interessante Fragen und Einwände einbringt ohne zu werten. Dass Du daraus den Rückschluss der Einseitigkeit ziehst, steht jedem frei. Wenn Du aber jmd. von Deiner Position überzeugen willst, solltest Du Argumente bringen, warum das einseitig war und welchen Informationen aus den Stellungnahmen unterschlagen oder falsch dargestellt wurden. Und nur um das geht es in diesem Podcast und nicht um irgendwelche Interpretationen aus einem Insta-Post.
Ich habe den Podcast komplett angehört. Ich möchte niemanden überzeugen. Ein Beispiel: Der Redakteur verteidigt die Unterschrift Ansahs, weil dieser ja nicht das gesamte Dokument hätte erkennen können. Als ob Ansah nicht selbst zwei gesunde Hände hätte, um den Papierschwall nach oben zu schieben um das Dokument dann zu lesen, bevor er es unterschreibt. Wo behaupte ich, das Interview sei parteiisch? Wo behaupte ich, dass Informationen unterschlagen oder falsch dargestellt wurden? Hör bitte auf, mir solche Dinge zu unterstellen. Danke. Der Redakteur!!! ist, wie gesagt, teilweise zu wenig sachlich und zu viel "meiner Meinung nach". Das nächste mal bitte richtig lesen, kurz nachdenken und dann schreiben : )
Gestern, 11:28
(Gestern, 09:33)Freaky schrieb: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, betonte ja Ansah auch ganz arg, dass der Kontrolleur außerhalb des Zeitfensters kam. Was ja auch zu dem Punkt "Unverständnis über die Kontrolle" passt. Was dann ja auch mit Freuden von diversen Medien in ihren Berichten und auch von ganz vielen Leuten in den Kommentaren aufgegriffen wurde, das das alles illegal ist was die NADA da macht, da nicht im Zeitfenster... Eben. Deswegen bin ich mir bei der Darstellung von Ansah auch nicht so sicher, ob diese 100% stimmt oder nur eine Halbwahrheit ist. Zuerst hieß es ja, dass er schon auf dem Weg zum Flughafen gewesen wäre und dannzurückgefahren sei, um das Dokument noch zu unterschreiben. Laut dem SZ-REdakteur hat er aber gerade erst die Tiefarage verlassen. "Auf dem Weg zum Flughafen" suggeriert halt etwas anderes...
Gestern, 12:00
Wenn er die Tiefgarage seines Chateaus in den Pfälzer Weinbergen verlassen hat, kann er kurz rechts ran, den Motor laufen lassen und zurück, richtig. Wenn er in den Mannheimer Quadraten ist, kann dich ein Umkehren gerne mal 10-20 min kosten. Abgesehen davon, dass es völlig irrelvant ist, wie weit er bereits "auf dem Weg war"
Gestern, 12:07
Natürlich ist es irrelevant. Es suggeriert trotzdem etwas anderes als „gerade aus der Tiefgarage gefahren“. Genauso wie suggeriert wurde, dass die Kontrolle zu diesem Zeitpunkt eigentlich ungerechtfertigt war. Solche Aussagen tragen nicht unbedingt zur Glaubwürdigkeit bei.
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