Gestern, 20:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 20:07 von Gertrud.)
(Gestern, 15:48)eierluke2 schrieb: Der dritte (Mayer) dürfte seinen Körper überstrapaziert haben.
Der vierte (Warner) ist mir noch ein Rätsel.
Und dann gibt aber eben auch etliche, die ihren Körper beim Versuch in diese Bereiche vorzustoßen überfordert haben. Meine Bemerkung zielte nicht auf die Übertalente Eaton und Warner ab, sondern dachte ich dabei eher an wandelnde Krankengeschichten wie Arthur Abele und Michael Schrader. Würde mich interessieren ob z.B. Arthur heute nach dem Leistungs-Sportende eine schmerzfreies Leben lebt und mit Kind vergnügt Freizeitsport betreiben kann (ich kenne die Antwort nicht)?
Um ein Supertalent wie Mayer tut´s mir wirklich leid. Er hat eben teilweise nicht in der Balance trainiert. Ein sehr gutes und geübtes Trainerauge sollte und muss solche defizitären Übungen und Dysbalancen erkennen. Wenn einzelne Strukturen im Kontext "überdreht" werden, gibt´es irgendwann Ausfälle.
Abele und Schrader sind für mich die Negativ-Beispiele erster Güte. Man kann dieselben Leistungen oder sogar noch bessere mit gesundem Training erzielen, wovon ich überzeugt bin, weil dann die Verletzungspausen nicht entstehen. Als Hallmann damals auf einer DLV-Fortbildung als Trainer des Europameisters referierte, habe ich die Diskussion auf die Verletzungen gelenkt. Man hat das "umschifft". Man empfindet solche Diskussionen als Vorführung, wenn man den Finger in die Wunden legt. Das wiederum empfinde ich als falsch. Mich hat letztens eine Person auf eine Strukturverbesserung aufmerksam gemacht. Ich habe sofort diese Anmerkung recherchiert und eingebunden. Auch andere haben den Kopf zum Denken.
(Gestern, 15:48)eierluke2 schrieb: Der dritte (Mayer) dürfte seinen Körper überstrapaziert haben.
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Um ein Supertalent wie Mayer tut´s mir wirklich leid. Er hat eben teilweise nicht in der Balance trainiert. Ein sehr gutes und geübtes Trainerauge sollte und muss solche defizitären Übungen und Dysbalancen erkennen. Wenn einzelne Strukturen im Kontext "überdreht" werden, gibt´es irgendwann Ausfälle.
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Ohne Bertrand Valcins Analyse (habe es hier mal gepostet) wäre Mayer nicht zum schnellkräftigen Weltrekordler geworden.
Nicht alles konnte ich durchdringen, aber die Konsequenz sorgte bei mir für Bewunderung und machte gleichzeitig fast Angst. Mir fiel bereits zuvor auf, dass jemand mit 100 m PB 10,50 und 1500 m PB 4:18 die 400 m unter 47 laufen können sollte (nicht 48,26) und dann schreibt er doch, dass sie die 400 m einfach aus dem Training gestrichen haben. Die erlittene Übersäuerung nach hartem 400 m Training beieinflusse danach so viele Trainingstage negativ, dass man sich solche Produktivpausen vor großen Zehnkämpfen nicht leisten wolle. Daher verzichten sie so einfach auf 60 - 70 Punkte über 400 m die woanders doppelt wieder reingeholt werden.
Kevin Mayers Trennung von Bertrand Valcin erfolgte 2020.
Zu gerne wüßte ich, ob es Valcin war der Mayer zuviel (oder Falsches?) zumutete - oder ob erst durch dessen Weggang alles aus der Balance kam?
2019 trat KM übrigens bereits mit verletzter Achillessehne zur WM an.
Wer von beiden war für die Entstehung verantwortlich? und wer treibt es voran/ lässt es zu dass es dann überhaupt zu einem solch sinnlosen verzweifelten Start im Wettkampf kommt?
Vor 4 Stunden(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von Gertrud.)
(Gestern, 23:47)eierluke2 schrieb: Kevin Mayers Trennung von Bertrand Valcin erfolgte 2020.
Zu gerne wüßte ich, ob es Valcin war der Mayer zuviel (oder Falsches?) zumutete - oder ob erst durch dessen Weggang alles aus der Balance kam?
2019 trat KM übrigens bereits mit verletzter Achillessehne zur WM an.
Wer von beiden war für die Entstehung verantwortlich? und wer treibt es voran/ lässt es zu dass es dann überhaupt zu einem solch sinnlosen verzweifelten Start im Wettkampf kommt?
Mit der Schuldzuweisung kann ich nicht dienen, weil ich die internen Dinge um den Trainer hzerum nicht kenne. Es ist doch oft vor allem im Spitzenbereich so, dass viele Dinge fruchten und die Verletzungspausen durch kleine, aber harte Fehler entstehen, weil es gewisse Kenntnislücken oder einfach nur Fehlverhalten gibt. Es muss so vieles im Spitzenbereich stimmen. AuA müssen unbedingt die Fähigkeit entwickeln, in ihren Körper hineinzuhorchen. Da sind die Wege ganz individuell. Viele TuT arbeiten vornehmlich an der Verbesserung ihrer sozialen Kompetenz; aber die eigentlichen Ursachen der Verletzungsstatistik entgehen ihnen.
Bei Mayer habe ich im Forum vor Ausbruch seiner Achillesehnenprobleme darauf hingewiesen, dass er Probleme bekommen wird. Das war aus meiner Sicht vorprogrammiert.
(Gestern, 23:47)eierluke2 schrieb: Kevin Mayers Trennung von Bertrand Valcin erfolgte 2020.
Zu gerne wüßte ich, ob es Valcin war der Mayer zuviel (oder Falsches?) zumutete - oder ob erst durch dessen Weggang alles aus der Balance kam?
2019 trat KM übrigens bereits mit verletzter Achillessehne zur WM an.
Wer von beiden war für die Entstehung verantwortlich? und wer treibt es voran/ lässt es zu dass es dann überhaupt zu einem solch sinnlosen verzweifelten Start im Wettkampf kommt?
Mit der Schuldzuweisung kann ich nicht dienen, weil ich die internen Dinge um den Trainer hzerum nicht kenne.
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Gertrud
Schuldzuweisung ist vielleicht das falsche Wort, aber eine Achillessehne reißt fast nie nicht spontan, es sind stets die entzündeten Gewebe, die reißen.
Insofern wäre schon interessant zu wissen was da war
A) Denn wenn der Trainer den Schützling trotzdem starten lässt ist er einfach ein schlechter
B) Wenn andererseits der Athlet trotzdem unbedingt starten will ist er eigentlich untrainierbar