13.12.2025, 00:41
Ich verfolge die Diskussion schon lange und habe den Eindruck, dass man sich hier argumentativ seit geraumer Zeit im Kreis dreht. Vielleicht hilft es, den Kernkonflikt einmal nüchtern auf den Punkt zu bringen, denn wir haben es hier mit zwei völlig unterschiedlichen System-Philosophien zu tun, die (aktuell) kaum vereinbar erscheinen:
1. Die Perspektive "Profi-Status & Athleten-First" (Pro)
Hier lautet das Argument: Das alte System des Ehrenamts ist am Ende und nicht mehr zeitgemäß. Athleten brauchen jetzt Geld zum Leben und echte Wertschätzung in Euro, nicht nur Schulterklopfen. Aus dieser Sicht ist GA eine notwendige Disruption, die verkrustete Strukturen aufbricht und professionelle Bedingungen schafft, wo Vereine und Verbände versagt haben.
2. Die Perspektive "Basis & Solidargemeinschaft" (Contra)
Hier lautet das Argument: Ein System, das nur die Spitze abschöpft ("Cherry Picking"), ohne die Basisarbeit (Jugendtraining U14/U16, Kampfrichter, Infrastruktur) zu leisten, ist parasitär. Die Sorge ist, dass das Geld an die Spitze fließt, während die kleinen Vereine, die die Talente erst entdecken und ausbilden, ausbluten und die Infrastruktur, die alle nutzen, verfällt.
Das Fazit: Wir werden uns hier nicht einigen, weil wir über zwei verschiedene Währungen sprechen. Die einen rechnen in ausgezahltem Einkommen für den Top-Athleten, die anderen in Infrastruktur und Nachwuchsarbeit für die Breite. Solange GA keine eigene, sichtbare Unterbau-Struktur (eigene Anlagen, breite Jugendarbeit) nachweist und solange die etablierten Vereine keine Lösung für die Finanzierung von Profi-Athleten finden, werden diese zwei Welten weiterhin um einander Kreise ziehen.
Frieden sei mit euch!
1. Die Perspektive "Profi-Status & Athleten-First" (Pro)
Hier lautet das Argument: Das alte System des Ehrenamts ist am Ende und nicht mehr zeitgemäß. Athleten brauchen jetzt Geld zum Leben und echte Wertschätzung in Euro, nicht nur Schulterklopfen. Aus dieser Sicht ist GA eine notwendige Disruption, die verkrustete Strukturen aufbricht und professionelle Bedingungen schafft, wo Vereine und Verbände versagt haben.
2. Die Perspektive "Basis & Solidargemeinschaft" (Contra)
Hier lautet das Argument: Ein System, das nur die Spitze abschöpft ("Cherry Picking"), ohne die Basisarbeit (Jugendtraining U14/U16, Kampfrichter, Infrastruktur) zu leisten, ist parasitär. Die Sorge ist, dass das Geld an die Spitze fließt, während die kleinen Vereine, die die Talente erst entdecken und ausbilden, ausbluten und die Infrastruktur, die alle nutzen, verfällt.
Das Fazit: Wir werden uns hier nicht einigen, weil wir über zwei verschiedene Währungen sprechen. Die einen rechnen in ausgezahltem Einkommen für den Top-Athleten, die anderen in Infrastruktur und Nachwuchsarbeit für die Breite. Solange GA keine eigene, sichtbare Unterbau-Struktur (eigene Anlagen, breite Jugendarbeit) nachweist und solange die etablierten Vereine keine Lösung für die Finanzierung von Profi-Athleten finden, werden diese zwei Welten weiterhin um einander Kreise ziehen.
Frieden sei mit euch!
Wer schweigt stimmt nicht immer zu ...



