(19.10.2014, 20:52)icheinfachma schrieb: Also würdest du ein Maximalkrafttraining befürworten, solange es orthopädisch nachhaltig ist? Irre ich mit der Behauptung, dass einige Spitzensprinter aus den USA und aus Jamaika überwiegend Gewichtheben und Kniebeugen einsetzen? Denn das hieße ja, dass die noch Reserven haben. Kaum auszudenken, was Gatlin oder Jeter für Zeiten geschafft hätten, wenn sie durch anderes Training noch schneller gewesen wären.
Ich stehe für ein über den gesamten Körper verteiltes ausgewogenes Krafttraining auch bei Sprintern. Natürlich gelten einige Muskeln als Motor für die Leistungen. Es gibt auch aber im Falle des Sprints einige für die richtige Gelenklage - und diese werden meistens sträflich vernachlässigt - einige kleine Muskeln oder auch nur Muskelteile haben es in sich. Insofern sehe ich die Sache nicht nur grobmotorisch.
Gertrud



) und später als Weitspringer zugute kam; trotz jahrzehntelangem Training (und TKB mit nur mittleren(!) Lasten) sind meine LWS und die Knie noch ganz gut belastbar.
Erklären Sie mir bitte die Knieprobleme einiger deutscher Werfer, die - wie ich auf youtube sehen konnte - beidbeinige Varianten trainieren! Ich habe übrigens die Übungen teilweise katalogisiert und der Person aus der Orthopädie und Chirurgie zugeschickt. Folgenden Ausspruch habe ich letztens vom Vater eines Kugelstoßers, der am Knie operiert worden ist, gehört. "Nach der OP wagt er sich jetzt wieder an die tiefe Kniebeuge. Ohne geht´s nicht!" Ich sage dazu gar nichts mehr. Nur eine Sache: Alles wird versucht zu verbessern; nur die Kraftübungen lässt man seit Jahren gleich. Das ist ein Irrtum an sich!!! - Hinterfragt man im deutschen Sprint eigentlich die Achillessehnenverletzungen z. B.? Wo werden die Ursachen gesehen? Was macht man im Kraftbereich falsch? Ich stelle mir diese Fragen schon sehr lange und meine, auch Gründe dafür gefunden zu haben. 
