(07.03.2021, 12:53)runner5000 schrieb: Wie sind die Countbackregeln beim Hochsprung?
Wieso ist Tamberi mit einem Fehlversuch nur 2. obwohl Nedasku zwei Fehlversuche hat?
Vorher zählt wer bei der aktuellen Höhe mehr Fehlversuche hatte.
Gab es das schon immer? Ich dachte, das gilt nur, wenn die gleiche Fehlversuchszahl vorliegt.
Andersherum. Erst die Fehlversuchsanzahl in der besten Höhe, dann die Gesamtanzahl.
Und ja, gilt schon länger.
Dann war ich falsch davor. Ich finde die Regeln trotzdem ziemlich schlecht, weil sich so jemand jedes Mal im dritten durchkämpfen kann, während jemand anderes alles im ersten macht und nur bei der letzten Höhe braucht letzterer einen Versuch mehr und verliert deswegen.
Tipp für Finale 60 M Frauen Schweiz vor Frankreich, dann alles offen.
Das Lederer sich nicht zumindest auf eine 7,25 hat steigern können, ist schon enttäuschend. Das hatte ich ihr nach den 7,30 schon noch zugetraut.
(07.03.2021, 13:05)beity schrieb: Tipp für Finale 60 M Frauen Schweiz vor Frankreich, dann alles offen.
Das Lederer sich nicht zumindest auf eine 7,25 hat steigern können, ist schon enttäuschend. Das hatte ich ihr nach den 7,30 schon noch zugetraut.
Das ist ja auch dass große Probleme bei Großereignissen allgemein. Bei Olympia/WM sind die Sprinterinnen einfach nicht mehr in Form und sind dann 1-2 Zehntel langsamer als die SB, wodurch man im Vorlauf rausfliegt und auch die Staffel keine Medaille mehr gewinnt, trotz Jahresbestleistung.
Das gleiche Fiasko droht in Tokio wieder, die Britinnen und zb Schweizerinnen sind halt zum Saisonhöhepunkt fit, die Deutschen nicht,
(07.03.2021, 11:27)tommytrouble schrieb: Es ist aber sehr nett von dir am Start auf die anderen Athleten zu warten.....aber das kann doch nicht die Lösung sein?! Wenn jemand defentiv unter einer Zehntel reagieren kann- so wie du- dann könnte ich mir vorstellen dass es auch viele andere gibt die das auch können...... Sollen die dann alle etwas am Start warten?
Hast du eine bessere Lösung? Ich wäre ja dafür die gültige Reaktionszeit auf 0,09s anzupassen, aber das wird nicht passieren.
ich hänge mich mal rein,
man könnte ja die Zeitdifferenz zwischen 0,09 und 0,1 auf die Endzeit draufgeben,
damit wäre der cut bei 0,09 und Blitzstarter wie Du oder Kwadwo wären nicht ob ihrer physischen Ausnahmestellung diskriminiert. Der Bereich wäre auch nicht hinderlich für die neben euch startenden, denn so mancher Rantamplan des Sprints würde sich euch als Blocknachbarn wünschen, würden diese dann doch etwas früher aus den Blöcken kommen. Eine Anpassung an die individuelle Natur des Sportlers gibt es ja auch im Bereich von einigen Dopinggrenzwerten - wenn Deine Natur Dir andere Voraussetzungen mitgibt [ich meine jetzt hier nicht Semenya und Co., was einen anderen Bereich berührt ].
Klasse Idee, wird aber nie so kommen. Da kann es ja passieren, dass der erste im Ziel nicht der gewinner ist. Das ist ja beim Mehrkampf "nicht hinnehmbar" da wird man ums Verrecken nicht den Sprint "versauen".
(07.03.2021, 13:05)beity schrieb: Tipp für Finale 60 M Frauen Schweiz vor Frankreich, dann alles offen.
Das Lederer sich nicht zumindest auf eine 7,25 hat steigern können, ist schon enttäuschend. Das hatte ich ihr nach den 7,30 schon noch zugetraut.
Das ist ja auch dass große Probleme bei Großereignissen allgemein. Bei Olympia/WM sind die Sprinterinnen einfach nicht mehr in Form und sind dann 1-2 Zehntel langsamer als die SB, wodurch man im Vorlauf rausfliegt und auch die Staffel keine Medaille mehr gewinnt, trotz Jahresbestleistung.
Das gleiche Fiasko droht in Tokio wieder, die Britinnen und zb Schweizerinnen sind halt zum Saisonhöhepunkt fit, die Deutschen nicht,
Der Höhepunkt für die Deutschen ist anscheinend immer die DM, da man sich erstmal qualifizieren muss.