(01.02.2020, 12:30)Robb schrieb:(01.02.2020, 08:52)Jonny schrieb: Zu den 400: kaum ist Olympiajahr merkt man, dass Athlethen wieder schnelle Zeiten anbieten, die die letzten drei Jahre eher schwächer waren. Dass wird extremst schwer, für die deutsche 4x4 sich für Olympia zu qualifizieren.Das liegt aber nur an der chronischen Schwäche der Deutschen. Die Belgier liefen letztes Jahr ne 2:58.78 mit Sacoor, zwei Borlees und nem 200m Läufer, der nichtmal ne 400m PB hat. Die beiden Borlees hatten als SBs 45,61 und 45,73, Sacoor 45,03. Das sind wirklich keine Wunderzeiten, aber wir schaffen es nichtmal ,einen einzigen in die Nähe der 45,5 zu trainieren. Bei den Frauen ist es genauso, wenn du niemanden unter 52s hast, qualifizierst du dich auch nicht für Tokio.
Ich hoffe und wünsche, dass Joshua Hartmann nicht im Kurzsprint "verbraten" wird und er seinen Fokus auf seine wahre Stärke im Langsprint legt. Ich habe in der Hinsicht meine Befürchtungen. Für die 400m muss man ganz hart und konsequent arbeiten. Es ist nichts gegen Zeiten unter 10 und unter 19 einzuwenden, aber bitte in seinem Fall nur als Zwischenstation zu den 400m!!!
Ich hoffe, dass da einer den Überblick und den Mut eines ganz eigenen Weges behält. Dazu gehört Rückgrat pur!!! Dazu kommt, dass sich ein Athlet auch in seiner Mentalität an einen harten Weg anpassen und mit den Aufgaben sukzessive wachsen muss. Das Umfeld muss diese Form der Leistungsverbesserung gemeinsam mit dem Athleten gehen und nicht den Versuchungen, die sich zwischendurch bieten, die Centstücke im übertragenden Sinne statt der großen Scheine aufzuheben, zu erliegen. Gertrud

